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Articon-Integralis bleibt knapp unter Vorjahresniveau

03.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britisch-deutsche IT-Sicherheitsspezialist Articon-Integralis AG wird im abgelaufenen zweiten Quartal voraussichtlich knapp unter Vorjahresniveau abschneiden. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Einnahmen im aktuellen Berichtszeitraum mindestens 50,5 Millionen Euro betragen werden nach 53,5 Millionen Euro im zweiten Quartal 2001. Insgesamt soll der Umsatz in der ersten Jahreshälfte damit zirka 104 Millionen Euro erreichen - knapp fünf Millionen Euro unter den Einnahmen in der Vorjahresperiode. Angesichts der "extrem schwierigen" Marktbedingungen zeigte sich CEO Mark Silver mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Laut Articon-Integralis wies insbesondere der Geschäftsbereich Allasso im vergangenen Quartal ein beachtliches Wachstum auf und konnte eine Reihe von Verträgen mit Lieferanten abschließen.

Die Bruttomarge soll mit 36,2 Prozent in etwa auf Höhe des vorangegangenen Quartals liegen. Aufgrund der Ende Mai angekündigte Umstrukturierung entstanden dem Konzern jedoch Kosten, die bereits im zweiten Quartal wirksam wurden. Genaue Zahlen und einen ausführlichen Quartalsbericht will das Unternehmen mit Sitz in Reading und Ismaning am 8. August veröffentlichen. (mb)