Media Server und mehr

Apps für den Drobo

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Data Robotics bietet technisch versierteren Nutzern seiner Storage-Lösung "Drobo" jetzt auch eine Reihe von Zusatzanwendungen an.

Beim als "Storage-Roboter" bezeichneten Drobo handelt es sich um ein Chassis für bis zu vier SATA-Festplatten beliebiger Hersteller, die über eine intelligente Linux-basierende Software verwaltet werden. Mit "DroboShare" lässt sich das Gerät zudem in ein NAS (Network Attached Storage) verwandeln. Die Mehrzahl der Nutzer verwendet den Drobo allerdings als Direct Attached Storage - zum Beispiel als Backup-Gerät für einen Mac mit Apples vollautomatisierter Datensicherung "Time Machine" aus Mac OS X 10.5 "Leopard.

In den Drobo passen vier SATA-Festplatten.
In den Drobo passen vier SATA-Festplatten.

Ohne dies bis dato an die große Glocke zu hängen, hat der Hersteller Data Robotics nun begonnen, eine Entwickler-Community für Drobo-Zusatzanwendungen zu etablieren. Seit wenigen Tagen führt ein neuer Tab auf der Website zu den "DroboApps", bei denen es sich teilweise um Ports populärer Open-Source-Projekte handelt. Zu finden ist dort beispielsweise bereits der iTunes-Media-Server "Firefly", dazu kommen verschiedene Shells, Server für http, FTP und rsync sowie weitere Utilities. Interessierte Entwickler sind herzlich eingeladen, mitzumachen.

Besonders erwähnen möchten wir noch das - übrigens nicht Drobo-spezifische - Tool "Time Tamer" (Freeware unter der GPL). Mac-Besitzer können damit die Größe eines neuen Time-Machine-Backups auf einer externen Platte begrenzen, ohne diese extra zu partitionieren.