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Alcatel erhält Schützenhilfe von Colubris

23.05.2006
Bei der Realisierung ihrer Fixed-Mobile-Convergence-(FMC-)Strategie erhält Alcatel technische Hilfe von Colubris Networks Inc.

Anfang des Monats überraschte die British Telecom mit der Ankündigung, bis 2007 einen FMC-Dienst für Unternehmenskunden zu realisieren. Mit dem Aufbau des Service hatten die Briten Alcatel beauftragt. Und die Franzosen haben sich wiederum Colubris ins Boot geholt.

Im Gegensatz zu BT Fusion, einem Konvergenz-Service für Endverbraucher, setzt der britische Carrier bei seiner Enterprise-Lösung auf eine andere Technik. Während das bei Fusion verwendete UMA-Verfahren (Unlicensed Mobile Access) lediglich die Handy-Gespräche durch IP tunnelt und bei der Signalisierung auf klassische TK-Technik setzt, ist im Unternehmensumfeld eine reinrassige IP-Lösung geplant. Diese soll unter anderem das Session Initiation Protocol (SIP) unterstützen und reibungslos mit dem IP Multimedia Subsystem (IMS) des Carriers zusammenarbeiten. Um dies zu realisieren, will Alcatel auf Carriier-Seite den "InCharge RF Manager" sowie das "InCharge Network Management System" von Colubris einsetzen. Bei den Unternehmen selbst kommt dann die Access-Point-Technologie von Colubris zum Einsatz. (hi)