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Aktuelle Unternehmensergebnisse

29.07.1999
SCO, Sony, Ask Jeeves

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Santa Cruz Operation (SCO) hat im dritten Quartal ihres laufenden Geschäftsjahres (Ende: 30. Juni 1999) einen Nettoprofit von 4,54 Millionen Dollar oder 13 Cent pro Aktie ausgewiesen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatten die PC-Unix-Spezialisten noch Verluste von fast 21 Millionen Dollar oder 59 Cent je Anteilschein gemeldet. Die Einnahmen von SCO betrugen 57 Millionen Dollar, eine deutlich Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal (25,2 Millionen).

Der japanische Elektronikmulti Sony mußte im abgelaufenen ersten Fiskalquartal aufgrund des starken Yen und des enormen Preisdrucks in seinen Kernmärkten einen Gewinneinbruch um 55 Prozent auf 158,7 Millionen Dollar hinnehmen. Ohne den Kursanstieg des Yen gegenüber dem Dollar wäre der Profit nach Angaben des Konzerns lediglich um 17 Prozent gesunken. Die Einnahmen von Sony gingen ebenfalls um 8,4 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar zurück.

Die jüngst an die Börse gegangene, auf Abfragen in natürlicher Sprache spezialisierte Suchmaschine Ask Jeeves - eine Art Mischung zwischen Künstlicher Intelligenz (KI) und Expertensystem - hat, wie bei Internet-Firmen üblich, einen Nettoverlust ausgewiesen. Das Minus belief sich im zweiten Quartal des Geschäftsjahres auf zehn Millionen Dollar oder 47 Cent pro Aktie. Ein Jahr zuvor hatten die Verluste 573 655 Dollar oder neun Cent je Anteilschein betragen. Erfreulich verlief allerdings die Entwicklung bei den Einnahmen, die Ask Jeeves im gleichen Zeitraum auf 2,7 Millionen Dollar mehr als verdoppeln konnte (Vorjahresquartal: 1,1 Millionen). Gleichzeitig stockte das Unternehmen seine Belegschaft von drei auf 36 Mitarbeiter auf. Das Abfragesystem von Ask Jeeves setzen eine ganze Reihe großer Unternehmen, unter anderem Dell Computer, in ihrem Kundendienstbereich ein.