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Adobe steigert Umsatz und Gewinn

14.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der auf Publishing-Software spezialisierte US-Anbieter Adobe Systems hat im ersten Quartal seines laufenden Geschäftsjahres den Umsatz um elf und den Nettogewinn um knapp neun Prozent gesteigert. Als Profit wies das im kalifornischen San Jose ansässige Unternehmen auf 54,2 Millionen Dollar oder 23 Cent pro Aktie aus im Vergleich zu 49,8 Millionen Dollar oder 20 Cent je Anteilschein im Vorjahreszeitraum. Auf Proforma-Basis stieg der Quartalsgewinn auf 25 Cent pro Aktie nach 22 Cent vor Jahresfrist; zuvor wurden 21 bis 23 Cent je Anteilschein angepeilt. Die Wall Street rechnete laut Thomson First Call mit 22 Cent pro Aktie.

Die Einnahmen steigerte Adobe von 267,9 Millionen Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres auf 296,9 Millionen Dollar, zuvor hatte die Firma 275 bis 290 Millionen Dollar Umsatz prognostiziert. Für das zweite Quartal erwartet Adobe 300 bis 315 Millionen Dollar Umsatz, 24 bis 27 Cent pro Aktie Gewinn, eine Bruttomarge von 92 sowie eine operative Marge zwischen 26 und 28 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte das Softwarehaus auf Basis von 317,4 Millionen Dollar Umsatz einen Nettoprofit von 54,3 Millionen Dollar oder 22 Cent pro Aktie gemeldet; darin enthalten war eine Einmalbelastung von 15,7 Millionen Dollar.

Im Laufe des zweiten Quartals soll die neue Version der E-Dokumentensoftware "Acrobat" erscheinen. Beobachter erwarten dabei erstmals zwei unterschiedlich komplexe Versionen, davon eine "Light"-Variante für den normalen Büroeinsatz zur einfachen Konvertierung von Office-Dokumenten in PDFs ohne professionellen Overhead. (tc)