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Adobe schließt Frieden mit Ajax

08.03.2006
Flash-Anbieter kann Konkurrenztechnik nicht einfach ignorieren.

Die im vergangenen Jahr populär gewordene Technik "Asynchronous Javascript and XML" (Ajax) wird mittlerweile von einigen namhaften Softwarehersteller eingesetzt, um Browser-Anwendungen zu beschleunigen und in der Bedienung komfortabler zu gestalten. Adobe ignorierte das Verfahren lange Zeit, hatte man doch mit der kürzlich übernommenen Firma Makromedia diesbezüglich ein eigenes Verfahren im Haus: die Entwicklerwerkzeugen "Flex" sowie "Flashplayer" als Client-seitige Ablaufumgebung für die mit Flex entwickelten Applikationen. Nun ist bei Adobe offensichtlich die Einsicht gereift, das herstellerneutrale Ajax nicht länger links liegen lassen zu können. Geplant ist eine "FA Bridge" (FA steht für Flash-Ajax), die es Javascript-Routinen erlaubt, die für den Flashplayer geschriebenen Grafikobjekte aufrufen zu können. Mehr noch: Im weiteren Verlauf der Entwicklung soll innerhalb des Flex-Framework ein Data-Service-Client enstehen, über den sich Ajax-Clients mit der Adobe-Technik verbinden können. (ue)