Wirtschaftsflaute

Adobe rutscht im Q4 in die roten Zahlen

16.12.2009
Der Software-Hersteller Adobe Systems hat nach wie vor mit der Wirtschaftsflaute zu kämpfen und verbuchte im vierten Geschäftsquartal einen Verlust.
Die Adobe-Zentrale im kalifornischen San Jose
Die Adobe-Zentrale im kalifornischen San Jose

Das Nettoergebnis des Anbieters von hochpreisiger Kreativ-, Internet- und Büro-Software wie "Photoshop", "Flash" oder "Acrobat" sei von 245,9 Millionen Dollar (umgerechnet 169 Millionen Euro) im Vorjahreszeitraum auf minus 32 Millionen Dollar gesunken, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss in San Jose mit. Der Umsatz fiel in dem zum 27. November beendeten Quartal um 17 Prozent auf 757,3 Millionen Dollar. Daraus ergibt sich für das gesamte Geschäftsjahr ein um 56 Prozent auf 386,5 Millionen Dollar ermäßigter Überschuss bei einem um 18 Prozent niedrigeren Umsatz von 2,946 Milliarden Dollar.

Adobe-Chef Shantanu Narayen sprach trotz der Einbußen von einer anziehenden Nachfrage seiner Kunden im Schlussquartal 2008/09. Sofern die Konjunktur wieder anziehe, dürften sich die getätigten Investitionen und die neuen Produkte des Unternehmens im kommenden Jahr in steigenden Umsätzen niederschlagen, sagte Narayen.

Für das laufende Vierteljahr rechnet Adobe mit Erlösen zwischen 800 und 850 Millionen Dollar und einer Umsatzrendite aus dem operativen Geschäft zwischen 19 und 21 Prozent. Der Gewinn je Aktie soll den Angaben zufolge zwischen 0,21 und 0,25 Dollar liegen. Die Adobe-Aktie sank im nachbörslichen New Yorker Handel leicht und notierte zuletzt 0,4 Prozent im Minus bei 36,22 Dollar. (dpa/tc)