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Adobe punktet mit Ansage

13.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Adobe Systems hat unter anderem aufgrund der Einführung von "Acrobat 6" seinen Reingewinn im Ende Mai abgeschlossenen zweiten Fiskalquartal um 18 Prozent gesteigert. Das im kalifornischen San Jose ansässige Softwarehaus wies gestern einen Nettoprofit von 64,2 Millionen Dollar oder 27 Cent pro Aktie aus im Vergleich zu 54,3 Millionen Dollar oder 23 Cent je Anteilschein im Vorjahreszeitraum. Den Umsatz steigerte Adobe im Jahresvergleich von 317,4 auf 320,1 Millionen Dollar. Beide Ergebnisse lagen am oberen Ende der eigenen Erwartungen. Anfang Mai hatte das Unternehmen seine Prognose für das Quartal erhöht (Computerwoche online berichtete).

Der Proforma-Gewinn betrug abzüglich eines Beteiligungsverlusts aktuell 28 Cent pro Aktie. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten hier mit 26 Cent je Anteilschein gerechnet. "Dank der Veröffentlichung von Acrobat 6.0 im zweiten Quartal erreichten wir im E-Paper-Geschäft Rekordeinnahmen, die den Beginn eines starken Produktzyklus signalisieren", freute sich President und CEO (Chief Executive Officer) Bruce Chizen.

Für das dritte Quartal erwartet Adobe Einnahmen zwischen 300 und 315 Millionen Dollar sowie einen Gewinn von 22 bis 25 Cent pro Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte die Firma 284,9 Millionen Dollar erlöst und unterm Strich netto 19 Cent je Anteilschein verdient. (tc)