3. Quartal

Adobe mit mehr Umsatz, aber weniger Gewinn

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Der Softwarekonzern Adobe Systems hat seine Zahlen zum dritten Fiskalquartal vorgelegt.
Adobe-Chef Shantanu Narayen (hier auf der Hightech-Konferenz D9)
Adobe-Chef Shantanu Narayen (hier auf der Hightech-Konferenz D9)
Foto: Asa Mathat, All Things Digital

Mit 1,013 Milliarden Dollar übertraf der Konzern mit Sitz in San Jose die Umsatzmilliarde; in der vergleichbaren Vorjahreszeit hatte Adobe 990,3 Millionen Dollar erlöst. Unter anderem aufgrund gestiegener Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie Sales und Marketing blieb allerdings unter dem Strich mit 195,10 Millionen Dollar oder 39 Cent pro Aktie (nach US-GAAP) weniger Reingewinn übrig als ein Jahr zuvor (230,1 Millionen Dollar oder 44 Cent je Anteilschein).

Der Deferred Revenue wuchs im Laufe des zum 2. September abgeschlossenen Berichtszeitraums auf 484 Millionen Dollar an, der operative Cash Flow für den Dreimonatszeitraum betrug 325 Millionen Dollar. Adobe kaufte im Laufe des dritten Quartals außerdem 3,6 Millionen eigene Aktien zurück.

"Unsere Branche steckt mitten in einer wichtigen Transformation", kommentierte President und CEO Shantanu Narayen das gestern nach Schluss der US-Börsen vorgelegte Zahlenwerk. "Wir richten uns an zwei zentralen Initiativen aus: Content-Erstellung und Digital Marketing. Beide bieten signifikante Wachstumsmöglichkeiten."

Adobe-Finanzchef Mark Garrett ergänzte, mit Ergebnissen am oberen Ende der Prognose für das laufende vierte Quartal könne das Unternehmen das angepeilte Umsatzplus von zehn Prozent sowie eine 20-prozentige Gewinnsteigerung für das gesamte Geschäftsjahr schaffen. Konkret peilt Adobe für das Q4 1,075 bis 1,125 Milliarden Dollar Umsatz sowie ein GAAP-EPS von 41 bis 50 Cent (bei 497 bis 499 Millionen Aktien im Umlauf) an.