Quartalszahlen

Adobe meldet mehr als 1,4 Millionen Creative-Cloud-Abos

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Adobe Systems hat gestern Abend nach Schluss der US-Börsen erfreuliche Zahlen zum vierten Quartal und Geschäftsjahr 2013 vorgelegt.

Der Softwarekonzern aus San Jose wies für das am 29. November abgeschlossene Q4 einen Umsatz von 1,04 Milliarden aus und lieferte damit eine Punktlandung im Rahmen der Prognose von 1,0 bis 1,05 Milliarden Dollar ab. Zu Ende des Berichtszeitraums gab es 1,439 Millionen bezahlte Abonnements der Creative Cloud, das sind 402.000 mehr als zu Ende des dritten Quartals. Die Akzeptanz des neuen Subskriptionsmodells in Unternehmen sei besser als gedacht, erklärte Adobe. Die Aktie legte nachbörslich um fast acht Prozent zu.

Adobe-Zentrale in San Jose, Kalifornien
Adobe-Zentrale in San Jose, Kalifornien
Foto: Sotheby's

Der Umsatz mit der Marketing Cloud betrug im vierten Quartal 316,2 Millionen Dollar, 38 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjaheszeitraum, und im gesamten Fiskaljahr erstmals über eine Milliarde Dollar (genauer 1,02 Milliarden, plus 26 Prozent YOY). Unterm Strich blieb im vierten Quartal ein Nettogewinn von 13 Cent pro Aktie; der operative Cash Slow betrug 315 Millionen Dollar.

Im Gesamtgeschäftsjahr summierten sich die Einnahmen von Adobe auf 4,06 Milliarden Dollar und der operative Cash Flow auf 1,15 Milliarden. Das Unternehmen kaufte nach eigenen Angaben 21,6 Millionen eigenen Aktien zurück und gab damit rund eine Milliarde Dollar an seine Anteilseigner zurück.

Adobe-CEO Shantanu Narayen
Adobe-CEO Shantanu Narayen
Foto: Adobe

Im angebrochenen Fiskaljahr 2014 erwartet Adobe zunächst noch Erlöse auf dem Niveau des abgeschlossen. Von 2014 bis 2016 will die Firma dann jährlich im Schnitt 20 Prozent zulegen, wie Finanzchef Mark Garrett in der Mitteilung zu den Quartalszahlen ausführte.

Adobe entwickelt seine marktführende Kreativsoftware seit dem vergangenen Jahr nur noch für Software-Abonnenten weiter. Die "Creative Suite 6" war die letzte noch als Packaged Software verkaufte.