Wirtschaftskrise

Adobe macht weniger Umsatz und Gewinn

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Adobe Systems hat Zahlen zum ersten Fiskalquartal (Ende: 27. Februar) veröffentlicht,

Darin schlägt sich die Wirtschaftskrise bereits deutlich nieder. Adobe wies für den Berichtszeitraum einen Nettogewinn nach US-GAAP von 156,4 Millionen Dollar oder 30 Cent pro verwässerter Aktie aus nach 219,4 Millionen Dollar oder 38 Cent je Anteilschein in der vergleichbaren Vorjahreszeit. Der Quartalsumsatz ging im Jahresvergleich von 890,4 Millionen Dollar auf 786,4 Millionen Dollar zurück. Noch bitterer ist der Vergleich gegenüber dem vorhergehenden vierten Fiskalquartal, in dem der Anbieter von Kreativ- und Dokumenten-Software ("Creative Suite", "Acrobat") auf Basis von 915,3 Millionen Dollar Umsatz 245,9 Millionen Dollar oder 46 Cent pro Aktie verdient hatte.

Konzerchef Shantanu Narayen wertet das Zahlenwerk dennoch positiv. "Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sind wir stolz, dass wir unsere Kosten so im Griff hatten, dass wir für das Q1 solide Ergebnisse und Margenergebnisse abliefern konnten", erklärte der President und CEO. "Wir gehen davon aus, dass die wichtigen Marktrends, die unser Geschäft treiben, intakt bleiben und werden uns weiterhin auf Innovationen und Investitionen in neue Wachstumsgeschäftsfelder fokussieren."

Für das zweite Quartal peilt Adobe nun Einnahmen von 675 bis 725 Millionen Dollar und ein Ergebnis pro Aktie (EPS) von 20 bis 27 Cent an.