Software im Abonnement

Adobe kommt bei Umbau voran

19.03.2014
Der Software-Spezialist Adobe kommt beim Umbau seines Geschäfts zu einem Abo-Modell voran.

Die Zahl der Kunden, die Programme wie Photoshop als Subskription beziehen, stieg im vergangenen Quartal um gut 400.000 auf 1,84 Millionen. Bei den Geschäftszahlen macht sich der Wandel aber immer noch negativ bemerkbar. Der Umsatz in dem Ende Februar abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal stagnierte bei einer Milliarde Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) nach US-Börsenschluss mitteilte (PDF-Link).

Seine Software für Kreative entwickelt Adobe nur noch für Creative-Cloud-Abonnenten weiter.
Seine Software für Kreative entwickelt Adobe nur noch für Creative-Cloud-Abonnenten weiter.
Foto: Adobe

Inzwischen komme jedoch über die Hälfte des Geschäfts aus den neuen Abo-Diensten. Der Gewinn ging im Jahresvergleich von 65 auf 47 Millionen Dollar zurück. Adobe will sich mit dem Abo-Modell von den bisherigen Zyklen abkoppeln, bei denen auf Geschäftsschübe nach Erscheinen neuer Software Durststrecken folgten. Bis Ende 2015 will der Konzern rund vier Millionen Kunden in seinen Cloud-Diensten haben. (dpa/tc)