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Adobe geht es blendend

17.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Adobe Systems schwimmt weiter auf der Welle des Erfolgs seiner Software für elektronische Dokumente und seiner "Creative Suite", die unter anderem den Bildbearbeitungsklassiker "Photoshop" enthält. Für sein am 3. Dezember abgeschlossenes viertes Fiskalquartal wies das Softwarehaus gestern nach US-Börsenschluss einen Nettogewinn von 113,5 Millionen Dollar oder 45 Cent pro Aktie aus nach 83,3 Millionen Dollar oder 34 Cent je Anteilschein im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, ein Plus von 36 Prozent. Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um 20 Prozent von 358,6 auf 429,5 Millionen Dollar.

Im Gesamtgeschäftsjahr konnte der im kalifornischen San Jose ansässige Hersteller seine Einnahmen von 1,295 Milliarden Dollar sogar um 29 Prozent auf 1,667 Milliarden Dollar steigern. Beim Nettogewinn legte Adobe von 275 Millionen Dollar im Vorjahr um 69 Prozent auf aktuell 450,4 Millionen Dollar zu.

Für das laufende erste Quartal des neuen Fiskaljahres 2005 peilt Adobe 435 bis 455 Millionen Dollar Umsatz, eine Bruttomarge um die 94 Prozent sowie eine operative Marge von 34 bis 35 Prozent an. Unterm Strich soll ein Gewinn von 45 Cent pro Aktie herausspringen. Für das Gesamtjahr avisiert das Unternehmen Erlöse von 1,85 bis 1,9 Milliarden Dollar und ebenfalls 34 bis 35 Prozent operative Marge. (tc)