Schlank in die Krise

Adobe entlässt 600 Mitarbeiter

Alexander Freimark wechselte 2009 von der Redaktion der Computerwoche in die Freiberuflichkeit. Er schreibt für Medien und Unternehmen, sein Auftragsschwerpunkt liegt im Corporate Publishing. Dabei stehen technologische Innovationen im Fokus, aber auch der Wandel von Organisationen, Märkten und Menschen.
Der Softwarekonzern Adobe trennt sich von acht Prozent der Belegschaft, rund 600 Mitarbeiter müssen gehen. Zudem wurde eine Umsatzwarnung abgegeben.

Der amerikanische Softwarehersteller Adobe will die Kosten senken und rund 600 Mitarbeiter entlassen. Dies entspricht etwa acht Prozent der Belegschaft, berichtet das "Wall Street Journal". Der Schritt soll dabei helfen, sich besser auf Wachstumsbereiche wie Online-Videos und Internet-Software konzentrieren zu können, zitiert die Zeitung den CEO des Unternehmens, Shantanu Narayen. Die Kosten für die Entlassungen wurden auf 44 Millionen bis 50 Millionen Dollar beziffert. Auch Deutschland ist betroffen, eine offizielle Stellungnahme hierfür steht indes noch aus.

Zudem warnte Adobe vor geringeren Umsätzen im Ende November abgelaufenen vierten Fiskalquartal sowie im laufenden Berichtszeitraum. Hintergrund sei die schleppende Nachfrage nach der neuen "Creative Suite 4", dem Flaggschiff des Konzerns. Seinen Stand auf der anstehenden Macworld Expo hat Adobe ebenfalls gekündigt.