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3Com Deutschland: Ein Viertel muss gehen

17.05.2004

Netzwerkhersteller 3Com kommt aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus: Nach einem Konzernverlust von 85,6 Millionen Dollar im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres tritt das Unternehmen nun auch in Deutschland auf die Kostenbremse. In der deutschen 3Com-Zentrale in Aschheim bei München müssen zwölf der 50 Mitarbeiter gehen. Angesicht der jüngsten Entlassungswelle bemüht sich das Unternehmen um Schadensbegrenzung und wirbt um das Vertrauen der Kunden: Der Stellenabbau, so heißt es in der Zentrale, bedeute keine Abkehr von der jüngst beschlossenen Fokussierung auf das Enterprise Networking. In diesem Bereich stelle 3Com sogar Leute ein. Von den Streichungen sei nur das eigene, interne Telemarketing betroffen, da dies in der wirtschaftlich angespannten Situation ein Luxus sei. Diese Aufgabe soll künftig ein externer Dienstleister übernehmen. (hi)