GfK meldet

2011 wurden in Europa 67 Prozent mehr Smartphones verkauft

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Die Nachfrage nach Mobiltelefonen ist laut GfK in Europa im Jahr 2011 erneut gestiegen, da insbesondere Smartphones zunehmend beliebter werden.

Im vergangenen Jahr kauften die europäischen Verbraucher einer Mitteilung der Nürnberger Markforscher zufolge insgesamt 258 Millionen Handys und damit 3,2 Prozent mehr als im Jahr 2010. Diese positive Entwicklung verdanke die Branche vor allem einer ganz bestimmten Handysparte, so die GfK, nämlich den Smartphones. Für sie nahm im Jahresverlauf die Nachfrage um 67 Prozent zu.

Während im Jahr 2010 der Smartphone-Anteil noch bei 22 Prozent aller verkauften Mobiltelefone lag, waren es 2011 bereits 36 Prozent. Im Dezember 2011 stieg er sogar auf 45 Prozent. In allen 25 betrachteten Ländern Europas verzeichneten die Händler bei Smartphones ein hohes zweistelliges Absatzplus; dieses liegt zwischen 35 Prozent in Großbritannien und 105 Prozent in der Region Eurasien (Kasachstan, Russland, Türkei und Ukraine). Der aktuell größte europäische Markt für Smartphones ist Großbritannien, wo mehr als 17 Prozent aller Geräte verkauft werden. Dahinter liegen Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) mit einem Anteil von zusammen 16 Prozent. Der Trend zum Smartphone zeigt sich auch daran, dass der durchschnittliche Preis von Mobiltelefonen von 2010 bis 2011 um acht Prozent auf 200 Euro stieg.

Die Handelsexperten der GfK rechnen damit, dass die Branche der digitalen Endgeräte (unter anderem Mobiltelefone, LCD-Fernseher, Computer, Digitalkameras, Tablet-PCs und Bürogeräte) in diesem Jahr 22 Prozent ihrer weltweiten Umsätze allein mit dem Verkauf von Smartphones erwirtschaften wird. Das wäre ein Zuwachs um vier Prozentpunkte im Vergleich zu 2011.