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2006 rund 3,5 Prozent mehr Umsatz bei Heim-Elektronik

27.11.2006
Die Elektronik-Branche rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzzuwachs bei Heimelektronik von rund 3,5 Prozent.

Allein das Geschäft mit Unterhaltungselektronik werde voraussichtlich um 7,5 Prozent zulegen, teilten die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) und der Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) am Freitag bei der Veröffentlichung des so genannten Consumer Electronic Market Index in Nürnberg mit. Grund seien das traditionell starke Weihnachtsgeschäft und vorgezogene Käufe wegen der Mehrwertsteuererhöhung.

Im dritten Quartal 2006 sei der Index im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent gestiegen. Dagegen habe in den ersten neun Monaten der Umsatz mit Heimelektronik-Produkten mit 15,2 Milliarden Euro auf Vorjahres-Niveau stagniert. Umsatzzuwächse seien bei LCD- und Plasma-Fernsehgeräten, Audio-Video-Zubehör, Navigationsgeräten und Videogames zu verzeichnen gewesen, berichteten die Verbände. Weniger umgesetzt wurde in den Bereichen Telekommunikation und Informations-Technologie.

Zugleich habe sich der Trend zu teuren Fernsehgeräten fortgesetzt, habe die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Verbandsauftrag festgestellt. So betrage der durchschnittliche Preis aller verkauften TV-Geräte in 2006 inzwischen 745 Euro. Dies entspreche einer Steigerung um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ursache sei die Nachfrage der Konsumenten nach höherwertigen Fernsehgeräten mit größeren Bildschirmen. Auch für MP3-Player und Spielekonsolen hätten Verbraucher im Durchschnitt mehr bezahlt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. (dpa/tc)