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2001: Weltweiter Handy-Absatz steigt um 33 Prozent

12.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im laufenden Jahr sollen weltweit insgesamt 516 Millionen Mobiltelefone verkauft werden, was einer Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das geht aus einer Studie des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK hervor. Dabei komme es zu regionalen Schwankungen: In Zentral- und Osteuropa rechnet das Institut mit einem Wachstum von bis zu 40 Prozent, in Westeuropa mit lediglich 16 Prozent. Besonders gering seien die Zuwachsraten in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Die GfK prognostiziert hier eine Absatzsteigerung von zwölf bis 15 Prozent. In diesen Ländern besitzt den Auguren zufolge über die Hälfte der Bevölkerung ein Mobiltelefon; in Österreich, Schweden und Italien liegt die Verbreitungsrate bei 60 bis 70 Prozent.

Sollten die Prognosen der GfK zutreffen, dürften die Handy-Hersteller Nokia und Motorola auf einem Großteil ihrer Ware sitzen bleiben. Erst vor kurzem hatten die beiden Unternehmen angekündigt, im Jahr 2001 jeweils über 500 Millionen Handys verkaufen zu wollen (Computerwoche online berichtete).