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17-Jährige gewinnt Junioren-Nobelpreis

14.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine 17-Jährige aus dem US-Bundesstaat New York gewann den mit 100 000 Dollar dotierten Junioren-Nobelpreis für Wissenschaftler, den der Chipriese Intel alljährlich zur Nachwuchsförderung aussetzt. Viviana Risca schlug 40 andere Finalisten mit einem Forschungsprojekt zum Thema, wie die DNA-Struktur für die Verbesserung von Verschlüsselungstechnologien eingesetzt werden kann. Die übrigen 40 Mitstreiter, die in die engere Wahl gekommen waren, wurden von Intel mit Stipendien im Wert von insgesamt 1,15 Millionen Dollar sowie jeweils einem mobilen Dell-Rechner belohnt. Der Halbleiterriese hatte in diesem Jahr das Preisgeld von 330 000 auf 1,25 Millionen Dollar angehoben. Insgesamt gingen 1500 Bewerbungen ein.

Mit diesem Forschungswettbewerb, der vor knapp 60 Jahren ins Leben gerufen wurde, soll die Jugend im Bereich der Naturwissenschaften gefördert werden. Der Junioren-Wettbewerb hat seit seinem Bestehen bereits fünf spätere Nobelpreisträger hervorgebracht.