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1&1 eröffnet erstes Rechenzentrum in den USA

21.08.2006
Die United-Internet-Tochter 1&1 Internet AG will Anfang kommenden Jahres ihr erstes eigenes Rechenzentrum in den USA in Betrieb nehmen.

Dazu wurden von der Immobilienfirma Block & Company in Lenexa (US-Bundesstaat Missouri) 5400 Quadratmeter für das bislang größte Data Center des Web-Hosters langfristig angemietet. Dort will die Firma aus Montabaur ihr bislang größtes Rechenzentrum einrichten, das vor allem dem stark wachsenden Geschäft mit so genannten dedizierten Servern dienen soll.

Auf dem US-Markt ist 1&1 seit September 2003 aktiv. Dank aggressiver Einführungspreise - von denen hiesige Kunden bestenfalls träumen können - kam die amerikanische Tochter Ende 2005 bereits auf mehr als 300.000 Kunden und ist damit siebtgrößter Webhoster der Vereinigten Staaten. Das Geschäft wachse schneller als ursprünglich erwartet, erklärte 1&1.

Bislang nutzt die Firma zwei angemietete Rechenzentren in New York und New Jersey. Das geplante neue soll diese ergänzen und Platz für über 40.000 dedizierte Server bieten. Betreut werden sollen diese von 15 Mitarbeitern. (tc)