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1,7 Millionen Dollar Schadensersatz für gefälschte Microsoft-Programme

05.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein 51-jähriger Amerikaner hat vor einem US-Bezirksgericht gestanden, in großem Umfang gefälschte Microsoft-Programme über das Internet verkauft zu haben. Er verpflichtete sich zur Zahlung von 1,7 Millionen Dollar an den Softwarehersteller. Im Zeitraum von Juni 2001 bis Dezember 2002 hat Ben John Barbot eigenen Angaben zufolge mehr als 17 000 gefälschte Softwarepakete vertrieben. Der Einzelhandelswert der Waren betrug rund sieben Millionen Dollar. Wegen Urheberrechtsverletzung und Schmuggel gefälschter Waren droht ihm eine Gefängnisstrafe bis zu 15 Jahren. (wh)