SAP schafft Klarheit hinsichtlich seiner Customer-Experience-Strategie.

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Der Walldorfer Softwarekonzern hat sein Customer-Experience-Angebot SAP Emarsys in SAP Engagement Cloud umbenannt – ein klares Signal, dass die Lösung nun endgültig in den Kern der Unternehmensinfrastruktur integriert werden soll.
Die Funktionen von SAP Emarsys bleiben dabei innerhalb der SAP Engagement Cloud vollständig erhalten, zudem kündigt SAP zusätzliche Erweiterungen an. Darüber hinaus wird eine „Enterprise Edition“ eingeführt, die erweiterte Administrations- und Governance-Funktionen bietet.
Strategische Neuausrichtung
Die Umbenennung dürfte bestehende Unsicherheiten hinsichtlich SAPs Strategie im Bereich Customer-Engagement-Software ausräumen. 2018 hatte SAP Qualtrics übernommen und wenige Jahre später zusätzlich Emarsys gekauft – obwohl beide Unternehmen in einem ähnlichen Marktsegment tätig waren.
Qualtrics passte jedoch nie vollständig ins SAP-Portfolio und wurde 2023 wieder verkauft. Erst jetzt hat SAP seine Engagement-Strategie final ausgerichtet und Emarsys vollständig in das Portfolio integriert.
„Dieser Ansatz hilft Unternehmen, weltweit Konsistenz, Compliance und Markenstandards aufrechtzuerhalten und gleichzeitig auf lokale Bedürfnisse zu reagieren. Das wird in Zeiten von KI-gestützten Entscheidungen und Automatisierung immer wichtiger“, erklärt Joanna Milliken, Head of SAP Engagement Cloud, in einem Statement.
Um dies zu verdeutlichen, führt SAP ein (fiktives) globales Konsumgüterunternehmen mit Dutzenden von Marken und regionalen Teams an. Dieses könne nun Engagement-Rollen, Berechtigungen und Daten zentral verwalten und gleichzeitig den lokalen Teams die Durchführung der entsprechenden Interaktionen ermöglichen. Kommt es zu Bestandsengpässen, Lieferverzögerungen oder Serviceunterbrechungen, sei es mit Hilfe der Lösung möglich, das Engagement ohne manuelle Koordination zwischen getrennten Systemen anzupassen.





