Wer als Senior Manager oder Associate Director aufsteigen will, muss künftig nachweislich interne KI-Tools nutzen.

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Accenture hat laut einem Bericht der Financial Times damit begonnen, Beförderungen auf Führungsebene mit der Nutzung interner KI-Tools zu verknüpfen. Das globale Beratungsunternehmen erfasst demnach, wie oft bestimmte Führungskräfte sich wöchentlich einloggen und KI-Systeme nutzen. Die regelmäßige Nutzung werde zu einem Faktor bei Beförderungen in Führungspositionen, zitiert die FT aus einer internen Mail.
Sanktionen für KI-Verweigerer
Ziel ist es, mehr Mitarbeiter dazu zu bewegen, KI zu nutzen. Dies gilt insbesondere für leitende Angestellte, da jüngere Mitarbeiter oft schneller mit der Technologie umgehen können.
Ein Grund für die Zurückhaltung der Accenture-Manager könnte allerdings die schlechte Qualität der internen KI-Tools sein. So bezeichneten Mitarbeiter einige der vorgeschriebenen Tools gegenüber der Zeitung als wenig nützlich oder erklärten, dass sie qualitativ minderwertige Inhalte generierten.
Allerdings gilt die Richtlinie nicht für alle. Laut FT sind Beschäftigte, die US-Regierungsaufträge betreuen, sowie Mitarbeiter in zwölf europäischen Ländern davon ausgenommen.
Die Accenture-Chefin Julie Sweet hatte bereits im September vergangenen Jahres die Bedeutung von KI für alle Aktivitäten betont. Damals kündigte sie an, in eine entsprechende Weiterqualifizierung der Belegschaft zu investieren – und Mitarbeiter ohne KI-Potenzial entlassen. Accenture beschäftigt weltweit rund 780.000 Mitarbeiter. Ende September 2025 wurden davon laut CEO Sweet bereits mehr als 550.000 in generativer KI geschult.





