Die Prognose für 2026 sieht ebenfalls vielversprechend aus.

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Laut einem Bericht von IDC verzeichnet der IT-Sektor 2025 voraussichtlich sein bestes Jahr seit beinahe drei Dekaden. „Schuld daran“ – welch Überraschung – sind die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur. Die Marktforscher gehen davon aus, dass die weltweiten Ausgaben für IT (Hard- und Software sowie IT-Services) in diesem Jahr 4,25 Billionen Dollar erreichen.
Das entspricht einem Anstieg von 14 Prozent – das stärkste Wachstum seit 1996, als die Einführung von Windows 95 sowie die zunehmende PC-Nutzung und Internetverbreitung die IT-Ausgaben maßgeblich antrieben. Die gesamten IKT-Ausgaben (einschließlich Telekommunikation und Dienstleistungen) sollen laut IDC in diesem Jahr nahezu sieben Billionen Dollar erreichen.
Data-Center-Ausgaben explodieren
„KI ist das Schlagwort für die Entwicklung des IT-Marktes im Jahr 2025“, erklärt Stephen Minton, Group Vice President bei IDC. „Allerdings konzentriert sich der Großteil der tatsächlichen KI-Investitionen in diesem Jahr auf die Infrastruktur der Serviceprovider. Diese KI-Investitionen werden zum Teil durch Unternehmensausgaben für zentrale IT-Produkte und -Dienstleistungen unterstützt, die eine starke Einnahmequelle der Service Provider bilden.“
IDC geht davon aus, dass die Investitionen in Data-Center-Infrastruktur in diesem Jahr fast eine halbe Billion Dollar erreichen. Das entspricht einem Anstieg um 86 Prozent gegenüber 2024.
KI-Narrativ auch 2026 intakt
Auch für das nächste Jahr sieht die Prognose für den IT-Sektor positiv aus. Zwar werde viel darüber spekuliert, wie und wann sich dieser Zyklus abschwächen könnte, erklären die Marktforscher. Bislang gebe es aber keine Anzeichen für eine Konjunkturabkühlung, und Umfragen zeigten weiterhin, dass die meisten Unternehmen trotz anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit ihre IT-Budgets im Jahr 2026 erneut erhöhen wollen.
„Unsere Basisprognose geht von einer stabilen Wirtschaft aus, die teilweise durch anhaltende KI-Investitionen gestützt wird“, kommentiert IDC-Analyst Minton. „Selbst in einer moderaten Rezession würden die meisten IT-Ausgaben weiterlaufen. Die Wahrscheinlichkeit eines ‚perfekten Sturms‘ wie beim IT-Markteinbruch im Jahr 2001 bleibt gering.“





