Experten erwarten nicht, dass sich die Verfügbarkeit von Speicherchips vor 2028 wieder normalisieren wird.

KI braucht mehr Speicherchips als momentan und auch in naher Zukunft verfügbar sind.
Künstliche Intelligenz (KI) boomt und braucht immer größere Mengen an Chips. Obwohl führende Hersteller die Produktion ausweiten wollen, werden sie laut Nikkei Asia nur etwa 60 Prozent der weltweiten Nachfrage decken können. Dieser anhaltende Mangel dürfte sich voraussichtlich das ganze Jahr über fortsetzen.
Selbst da, wo neue Fabriken gebaut werden, erreichen einige von ihnen voraussichtlich frühestens 2027 ihre volle Produktionskapazität. Sind diese Anlagen erst einmal in Betrieb, benötigen sie zudem zusätzliche Zeit, um ein effizientes Produktionsniveau zu erreichen.
Zu viel Nachfrage, nicht genug Produktion
Damit die momentane Nachfrage gedeckt wird, ist Analysten zufolge eine jährliche Produktionssteigerung von rund zwölf Prozent notwendig. Aktuelle Pläne fallen allerdings deutlich niedriger aus. Dementsprechend wird nicht erwartet, dass sich das Gleichgewicht zwischen Angebot von und Nachfrage nach Arbeitsspeicher vor 2028 normalisiert.
Das hat auch Auswirkungen auf die Speicherpreise: Wegen der Knappheit sind die Preise im ersten Quartal 2026 um etwa 90 Prozent gestiegen. (tf)





