Altman zeigt Reue nach Deal mit US-Kriegsministerium

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5. März 20262 Minuten

Nach der Kritik soll Open AI die Vereinbarung mit dem US-Kriegsministerium angepasst haben.

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Sam Altman räumt ein, dass der Deal mit dem US-Kriegsministerium nicht gut aussieht.

Antonello Marangi – shutterstock.com

OpenAI nutzte den Umstand aus, dass Anthropic beim US-Kriegsministerium in Ungnade gefallen ist: Diesen Eindruck erweckte der am 28. Februar verkündete Deal zwischen den ChatGPT-Machern und dem US-Kriegsministerium.

Das scheint auch CEO Sam Altman bewusst geworden zu sein. Auf X räumte er ein, sein Unternehmen hätte den neuen Vertrag mit dem US-Kriegsministerium „nicht überstürzen sollen“. Dieser werde jetzt als „opportunistisch und leichtsinnig“ wahrgenommen.

Unstimmigkeiten über Nutzung

Der Deal wurde am vergangenen Freitag bekannt gegeben – kurz nachdem US-Präsident Donald Trump Bundesbehörden angewiesen hatte, die KI-Tools des OpenAI-Konkurrenten Anthropic nicht mehr zu verwenden. Hintergrund war ein Konflikt zwischen der US-Regierung und Anthropic, nachdem Gespräche mit dem Kriegsministerium aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über Sicherheitsgarantien gescheitert waren.

Konkret ging es darum, dass US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine Vertragsklausel forderte, die dem US-Militär „jede rechtmäßige Nutzung“ der Modelle von Anthropic ermöglichen würde. Damit würden die langjährigen Beschränkungen des Unternehmens für bestimmte Anwendungen auf dem Schlachtfeld und im Inland faktisch aufgehoben.

Der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Vereinbarung durch OpenAI stieß online auf heftige Kritik, woraufhin das KI-Unternehmen die Vereinbarung anpasste. Nun wird klargestellt, dass die KI-Systeme nicht zur Überwachung von Personen oder US-Bürgern im Inland eingesetzt werden dürfen. Außerdem dürfen die Tools nicht von Geheimdiensten wie der NSA verwendet werden. Laut Altman wird das Unternehmen zudem gemeinsam mit dem Pentagon an technischen Sicherheitsvorkehrungen arbeiten.

Unklar ist, warum das Kriegsministerium gewillt war, OpenAI Zugeständnisse dieser Art zu machen und nicht Anthropic. Laut einem Bericht von CNBC werfen Regierungsvertreter Anthropic bereits seit Monaten vor, sich zu stark auf KISicherheitsfragen zu konzentrieren. (tf)

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