Strawberry zufolge müssen sich Browser-Konkurrenten wie Perplexity Comet und ChatGPT Atlas warm anziehen.

Stawberry
Nach einem Jahr geschlossener Tests bringt das Stockholmer Unternehmen Strawberry seinen KI-gestützten „Self-Driving” Browser als Open Beta auf den Markt. Strawberry verfügt über integrierte KI-Agenten, die im Auftrag des Nutzers selbstständig surfen, klicken und reale Aufgaben ausführen können – sogar auf Login-geschützten Websites.
Niedrige Einstiegshürde
Ziel des Browsers ist es dem Startup zufolge, KI-Agenten auch für nicht-technische Nutzer wie Vertriebsmitarbeiter, Recruiter oder Analysten verfügbar zu machen. Ohne dass diese dazu in der Lage sein müssen, fortgeschrittene Befehle oder Code zu schreiben.
Tools wie Claude Code seien zwar spannend, erklärt Strawberry-Mitbegründer Sebastian Thunman, aber für nicht-technische Nutzer zu komplex für den Einstieg. Der Vorteil von Strawberry liege im Browser selbst: Eine vertraute Oberfläche, für die man kein neues Paradigma lernen müsse.
„Es ist an der Zeit, dass auch technisch weniger versierte Menschen die Magie von KI-Agenten erleben. Deshalb starten wir jetzt die Beta-Phase. Nicht weil wir mit der Entwicklung fertig sind, sondern weil wir überzeugt sind, dass das Erlebnis bereit ist“, so Thunman.
Eine zentrale Neuerung ist ein personalisierter Onboarding-Prozess, in dem die Rolle und der Arbeitsablauf des Nutzers abgebildet wird. Mit Zustimmung des Anwenders erstellt das System ein Profil und schlägt dann passende Aufgaben vor, um den Einstieg zu erleichtern.
Laut Strawberry soll sein KI-Browser konkurrierende KI-Tools wie Perplexity Comet und Open AI Atlas in Praxistests übertreffen. Im GAIA-Agenten-Benchmark erreicht der Browser zudem rund 78 Prozent.
Strawberry kann kostenlos heruntergeladen und getestet werden. Der Zugriff auf alle Funktionen kostet 20 Dollar pro Monat. (mb)





