Der Unbundling-Knüppel, den Mama IBM und die übrigen EDV-Unternehmen aus dem Marketing-Sack gelassen haben, hat für Trauerwein längst seinen Schrecken verloren. Wär in der Tat die Mühe nicht wert, darob einen Zwergenaufstand zu machen.
Im Gegenteil: Daß die Software nicht mehr “inklusive” ist, hat für uns ORG/EDV-Leiter einen unschätzbaren Vorteil, der freilich auf den ersten Blick nur schwer auszumachen ist.
S. T. ist auf den Trichter gekommen, als er neulich zu entscheiden hatte, ob ein Programm-Bibliotheks-Verwaltungs-Programm gekauft oder gemietet werden sollte. Also: Kauf wird aus wirtschaftlichen Erwägungen in den meisten Fällen vorzuziehen sein – trotzdem ist Mieten besser, entschieden sogar. Wenn’s unter uns bleibt: So ‘n Systemsoftware-Paket kostet schließlich nicht die Welt – bei Kauf wohlgemerkt – , so daß auf Stotterbasis zum Teil läppische Beträge anfallen. Die lassen sich bequem ins EDV-Budget einrechnen, ohne daß es groß auffällt.
Gefährlich ?
Weil die Revision unweigerlich draufkommt?
Kann S. T. – selbst als BDSG-Dünnbrettbohrer – nur flüstern: Kicher, kicher…
Aber zur Sache: Was bei Grasp, Panvalet und Quikjob geklappt hat, müßte auch bei VSE/IPC und ACF/Vsam laufen, gelle?
Es kommt auf die Budget-Kosmetik an.
MfG
Sebastian Tramvwein, Abt. EDV und Org.





