K-Jar von i-mate: ein MDA Pro mit mehr Ecken und Kanten

26.10.2006
Die Zusammenarbeit zwischen Tech Faith Wireless und i-mate scheint zu funktionieren: das jüngste Mitglied der Familie hört auf den Namen K-Jar und glänzt vorallem designtechnisch. Die Features überzeugen allerdings weniger!

Auch Smartphones verdienen schlichtes und dennoch gutes Design. Einige Beispiele wie der XDA Orbit etwa oder der Blackberry Pearl zeigen, dass ein Handtaschen-Büro nicht wie ein Klotz oder Ziegelstein anmuten muss. Dazu gesellt sich jetzt ein Gerät, das aus der Zusammenarbeit zwischen dem chinesischen ODM TechFaith Wireless und i-mate, einem Anbieter mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, entstanden ist: der K-Jar. Die Twist-and-Flip-Technologie ist geliehen vom hauseigenen Jasjar, der hierzulande besser bekannt ist als T-Mobile MDA Pro. Am Gehäuse wurde jedoch nochmal gefeilt.

Die Kanten sind nun nicht mehr rund, sondern stylish eckiger geraten und das Kleid glänzt in poliertem Schwarz. Das Oberteil lässt sich klappen und drehen, wodurch das Smartphone wie ein kleines Laptop auf dem Tisch drappiert werden kann. Das 2,8 Zoll große QVGA-Display kann sowohl hochkant, als auch quer verwendet werden - je nach Ausrichtung und Verwendungszweck.

Technisch allerdings enttäuscht der K-Jar: weder 3G noch EDGE sind anzufinden, was man von einem modernen Smartphone eigentlich erwarten könnte. Als Herz wurde ein technisch nicht mehr ganz so neuer Texas Instruments OMAP 750 Prozessor ausgewählt, der zum Beispiel auch im UBiQUiO 601 steckt. Natürlich ist WiFi und Bluetooth vorhanden und der Speicherplatz weist standardgemäße 128 MB ROM und 64 MB RAM auf. Welche Windows Mobile-Version im K-Jar zum Einsatz kommen wird ist ebensowenig bekannt, wie sein genaues Erscheinungsdatum und welche Nationen sich alles über den neuen Schönling freuen dürfen.

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