Hacker aus der IT-Geschichte


 
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"Wissen muss für jeden Menschen gleich zugänglich sein!"
„Wissen muss für jeden Menschen gleich zugänglich sein!“: Diese durchaus sinnvolle Aussage stammt von einem deutschen Hacker-Anarchisten namens Karl Werner Lothar Koch. Hagbard Celine, sein Pseudonym in Netzwerken, wurde berühmt, durch den so genannten KBG-Hack. Seine Hacker-Gruppe drang in westliche Computersysteme ein, stahl Informationen und verkaufte diese schlussendlich an den sowjetischen Geheimdienst. Wegen lächerlichen 75 US-Cent Differenz in der Buchhaltung, enttarnte der amerikanische Astrophysiker Clifford Stoll die Machenschaften dieser Hacker-Vereinigung. Unter anderem gründete Karl einen Ableger des Chaos Computer Clubs und war fortwährend davon überzeugt, dass Illuminaten existierten. Der dauerhaft Drogen konsumierende Hagbard versuchte diese durch seine Hacks in die Schranken zu weisen. 1989 wurde Karl Kochs verbrannte Leiche in einem Wald gefunden. Hacker-Freunde sind der festen Überzeugung, dass es sich um einen Mord handelte. Die offizielle Todesursache lautet Selbstverbrennung.