Zu komplex und schlecht geplant :

Gescheiterte IT-Projekte


 
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2. Für den Versender Otto erwies sie die vollständige SAP-Integration als zu komplex.
Zu komplex Das “größte IT-Projekt in der Geschichte” des Versandhändlers Otto wurde im September 2012 gestoppt. 2009 hatte der Konzern aus Hamburg das Vorhaben mit dem Ziel gestartet, die riesige, vielschichtige Anwendungslandschaft des Multi-Marken- und Multi-Plattform-Händlers mit Hilfe von SAP-Standardsoftware zu zentralisieren. Doch “Passion for Performance” wurde vor allem zur Leidensgeschichte, sorgte bereits im Frühjahr 2011 zum Abschied von CIO Thomas Tribius, die Komplexität wuchs den Beteiligten schlicht über den Kopf. Den finanziellen Schaden beziffert das Unternehmen auf “einen zweistelligen Millionenbetrag”. Mittlerweile sortiert Christoph Möltgen als 'Chief Transformation Officer' die Otto-IT neu, eine einzige zentrale Plattform wird es dabei nicht geben.
(Foto: Otto Group)