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Gewährleistung von Massenprodukten

Zentrale Datenbank liefert präzisere Daten über defekte Bauteile

16.11.2017
Eine neue Analysemethode versetzt Mann+Hummel in die Lage, Ausfallrate und -zeitpunkt defekter Bauteile besser zu bestimmen. Das ist bares Geld wert – muss sich der Ludwigsburger Automobilzulieferer doch prozentual an den Schäden durch Ausfälle beteiligen.
  • Die Reklamation von Bauteilen während der Gewährleistungsfrist ist für den Ludwigsburger Automobilzulieferer Mann+Hummel eine komplexe Angelegenheit.

  • Ist ein Bauteil innerhalb der ersten beiden Jahre nach dem Verkauf eines Fahrzeuges defekt, muss der Autohersteller ihn kostenfrei austauschen. Die Kosten dafür teilen sich Autobauer und Zulieferer zu einem bestimmten Anteil, der jedes Jahr festgelegt wird.

  • Viele wichtige Informationen zu den reklamierten Bauteilen stehen in Excel-Listen, die die Autobauer dem Zulieferer zukommen lassen.

  • Diese Informationen fließen seit kurzem in eine zentrale Datenbank, die über die "Automotive Consulting Solution" von SAP eingebunden wird.

  • Dies ermöglichte Mann+Hummel, seine Analysen defekter Bauteile zu verbessern, und so die Ausfallrate sowie den Zeitpunkt, zu dem ein Bauteil mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ausfallen wird, präziser zu bestimmen.

  • Diese genaueren Daten geben dem Zulieferer wertvolle Hinweise auf Schwächen in den Produktionsprozessen, der Bauteile selber oder auf Probleme beim Einsatz von Bauteilen - mit dem neuen Wissen lassen sich diese Fehler deutlich besser vermeiden.

  • Mit der Lösung hat Mann+Hummel auch gute Argumente gegenüber dem Autobauer an der Hand, seinen Anteil an der Kostenübernahme für den Teileaustausch zu senken.

Erfahren Sie mehr über die optimierte Produktion in der Massenfertigung bei Mann+Hummel im vollständigen Artikel im SAP News Center.