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Zahl der Informatik-Absolventen legt deutlich zu

12.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Jahr 2004 haben in Deutschland 10.900 Hochschüler ihr Informatikstudium abgeschlossen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden 36 Prozent mehr Absolventen als im Jahr davor. Zum Vergleich: Insgesamt schlossen 230.900 Studenten ihr Studium an einer deutschen Hochschule ab. Die Zahl der Absolventen hat damit gegenüber 2003 um sechs Prozent zugelegt.

Im Durchschnitt waren die Absolventinnen und Absolventen bei Abschluss ihres Erststudiums 27,9 Jahre alt. Ihre Gesamtstudienzeit, einschließlich eventueller Fachwechsel, betrug 5,7 Jahre. Die Fachstudienzeit (Studiendauer in dem Studiengang, in dem der Abschluss erworben wurde) lag bei 5,2 Jahren. An den Universitäten war die durchschnittliche Fachstudienzeit der Erstabsolventen mit exakt 6 Jahren deutlich höher als an den Fachhochschulen (4,5 Jahre). Erstabsolventinnen und -absolventen der Bachelor-Studiengänge waren beim Erwerb ihres Abschlusses genau 26 Jahre alt, ihre Fachstudiendauer lag bei durchschnittlich 3,4 Jahren. (mb)