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Xerox schreibt wieder schwarze Zahlen

28.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der amerikanische Kopiererkonzern Xerox hat für sein Ende Dezember abgeschlossenes viertes Quartal des Geschäftsjahres 2002 einen Nettogewinn von 19 Millionen Dollar oder einem Cent pro Aktie ausgewiesen nach einem Fehlbetrag von 140 Millionen Dollar oder 19 Cent im Vergleichsquartal 2001. Das aktuelle Ergebnis enthält eine Sonderbelastung von 34 Cent je Anteilschein für Restrukturierungskosten sowie elf Cent pro Aktie Zugewinn aus Steuervorteilen. Diese Sondereffekte nicht eingerechnet ergibt sich ein Proforma-Gewinn von 24 Cent je Anteilschein. Das Vorjahresergebnis wurde durch 220 Millionen Abschreibungen vor Steuern belastet.

Der Quartalsumsatz von Xerox ging im Jahresvergleich von 4,38 Milliarden Dollar um drei Prozent auf aktuell 4,25 Milliarden Dollar zurück. Die Analysten hatten laut Thomson First Call einen Proforma-Verlust von elf Cent pro Aktie sowie laut Multex 4,19 Milliarden Dollar Umsatz erwartet. Auch für das gesamte Fiskaljahr schaffte Xerox mit 91 Millionen Dollar Gewinn die Rückkehr in die Gewinnzone. Im Vorjahr meldete das Unternehmen mit Sitz in Stamford, Connecticut, einen Verlust von 94 Millionen Dollar. Die Einnahmen sanken im Jahresverglwich um sieben Prozent auf 15,85 Milliarden Dollar.

Konzernchefin Anne Mulcahy erwartet für das laufende Quartal eine "bescheidene Verbesserung" beim Absatz, wollte aber nicht näher ins Detail gehen. Seine Bilanzkorrekturen hat Xerox mittlerweile abgeschlossen. Diese seien "kein Thema mehr", erklärte eine Unternehmenssprecherin. (tc)