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Xerox muss erneut seine Bilanzen korrigieren

23.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der amerikanische Kopierer- und Druckerhersteller Xerox hat erneut Fehlbuchungen in seinen Quartalsbilanzen eingeräumt. In allen Zahlenwerken seit Anfang 2001 wurden demnach die Zinskosten nach Steuern um je fünf bis sechs Millionen Dollar zu niedrig beziffert. Im Vergleich zu früher entdeckten Falschangaben geht es bei den neuen Fehlern mit Auswirkungen von weniger als einem Cent pro Aktie allerdings eher um die sprichwörtlichen Peanuts. Entsprechend korrigierte Berichte will Xerox Anfang kommenden Jahres vorlegen.

Ende September dieses Jahres hat die US-Justiz Strafanzeige gegen den Konzern wegen Verdachts auf Bilanzfälschung gestellt. Im Juli hatte Xerox über einen im April mit der US-Börsenaufsicht SEC erzielten Vergleich hinaus bereits weitere Falschbuchungen von 1,9 Milliarden Dollar einräumen müssen (Computerwoche online berichtete). (tc)