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WS-Reliability als japanische Open Source

29.11.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die drei größten japanischen IT-Hersteller, Fujitsu, Hitachi und NEC, haben gemeinsam eine Software für den Datenaustausch zwischen Web-Services-Applikationen entwickelt. Die "RM4GS" (Reliable Messaging for Grid Services) getaufte Open-Source-Middleware unterstützt die Version 1.1 der Spezifikation "Web Services Reliability" (WS-Reliability), die am 15 November 2004 von der Organisation for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS) verabschiedet wurde. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des Simple Object Access Protocol (Soap). Header-Extensions sollen die Zustellung von via Soap übertragenen Daten garantieren und Duplikate ausschließen. Das Verfahren ist nicht an ein spezielles Transportprotokoll gebunden.

Die Software wurde im Rahmen des Business-Grid-Computing-Projekts der japanischen Regierung entwickelt und steht auf der Website der japanischen Informationtechnology Promotion Agency kostenfrei zum Download bereit. (rg)