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Wird Open-Source-Software in Bundesbehörden eingeführt?

16.03.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik (KBSt) hat die Nutzung von Open-Source-Software in Bundesbehörden empfohlen. Wie es in einem Brief an die Regierung hieß, seien diese Betriebssysteme vor allem im Bereich der Sicherheit nicht zu überbieten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat bereits mit konkreten Projekten begonnen, die die gesicherte Einbindung von PCs in Netzwerke zum Ziel haben. Laut KBSt können dies nur Open-Source-Betriebssysteme gewährleisten, da beispielsweise mit Linux sowohl für den Client- als auch für den Serverbereich "ein stabiles, preiswertes, ressourcenschonendes, sicheres und von ausreichend vielen Beratungsfirmen unterstütztes Rechnersystem auch für die professionelle Büroumgebung" zur Verfügung stehe.