"Wir waren etwas zu optimistisch"

27.05.2004
Mit groß angelegten Standardisierungsprojekten versucht Daimler-Chrysler die Effizienz seiner IT zu steigern. Dass dieses Unterfangen mitunter mit großen Schwierigkeiten verbunden ist, zeigt das Beispiel des Projekts "PC Global" zur weltweiten Vereinheitlichung der PC-Arbeitsplätze. Mit Daimler-Chrysler-CIO Sue Unger sprach CW-Redakteur Robert Gammel.

Seit 1998 verantwortet Sue Unger als Chief Information Officer (CIO) die IT-Strategie von Daimler-Chrysler. Fotos: Daimler-Chrysler

CW: Was sind die Grundpfeiler Ihrer IT-Strategie?UNGER: Wir konzentrieren unsere IT-Strategie immer auf das Kerngeschäft, richten sie also konsequent auf die Konzernstrategie aus. Sowohl von der Business- als auch der IT-Perspektive aus gesehen, steht dabei die Effizienz im Vordergrund. Gute Beispiele hierfür sind die Konsolidierung unserer Rechenzentren sowie das Projekt PC Global, das die Vereinheitlichung der PC-Arbeitsplätze zum Ziel hat.

CW: Das, was über PC Global veröffentlicht wurde, lässt auf ein Scheitern schließen.

UNGER: Nein, keineswegs. Wir haben unsere Hardwarespezifikationen rationalisiert und standardisiert. So konnten wir unsere Einkaufsbedarfe bündeln und Angebote von allen großen Anbietern einholen. Diese Bündelung hat sehr viel gebracht.

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