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Windows Server 2003 soll Sicherheit von Clients überprüfen

14.07.2004

Auf seiner Worldwide Partner Conference in Toronto hat Microsoft angekündigt, dass die nächste größere Version von Windows Server 2003 eine erweiterte Fassung der Technik Network Access Protection (NAP) enthalten soll. Diese wird es laut Hersteller ermöglichen, Security-Regeln zu definieren und in der Lage sein, Clients, die auf Netz-Ressourcen zugreifen wollen, auf deren Einhaltung hin zu überprüfen. Entspricht das jeweilige Gerät nicht diesen Vorschriften, erhält es nur eingeschränkte Zugangsrechte, die es erlauben, Patches herunterzuladen oder anderweitig vorhandene Schwachstellen zu beseitigen.

Einhergehend mit der Einführung dieser Technik will Microsoft eine Reihe von Programmierschnittstellen (APIs) schaffen, die Entwickler von Antiviren-, Patch- oder System-Management-Tools benutzen können. Das soll das Zusammenspiel der Einzellösungen verbessern und Anwendern größere Wahlmöglichkeiten bei der Anschaffung der Produkte bieten.

Insgesamt 25 Herstellern haben bereits ihre Unterstützung für NAP angekündigt. Unter ihnen finden sich Namen wie Juniper Networks, Computer Associates, McAfee, Symantec, Bindview, Citrix, Enterasys Networks, Extreme Networks oder Hewlett-Packard.

Microsoft plant, die neue Technik mit Release 2 von Windows Server 2003 auf den Markt zu bringen. Das Erscheinen dieser Version wird momentan für die zweite Jahreshälfte 2005 erwartet. (ave)