GULP Direkt – die Freelancer Plattform

GULP bringt als führender Personaldienstleister im Bereich IT und Engineering seit über 20 Jahren erfolgreich Unternehmer und hochqualifizierte Freelancer aus verschiedenen Branchen zusammen. Mit GULP Direkt bieten wir Unternehmen eine Plattform, bei der sie Zugang zu unserer Datenbank und somit über 90.000 Freelancern erhalten. Das nennen wir modernes Recruiting – immer Experten an der Hand, wenn man sie braucht.

Was Erfolgs-Start-ups gemeinsam haben

Wie werde ich zum Einhorn?

09.02.2018
Sie heißen „Einhörner“ - weil sie übergroßen Erfolg haben. Den großen und erfolgreichen (ehemaligen) Start-ups wie Google, Facebook und Twitter eifern alle Gründer nach. Doch nur wenige Ideen setzen sich durch, viele neue Firmen scheitern auf dem Weg nach oben. Von ihrem Innovationsgeist können sich aber auch kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland eine Menge abgucken.

Anfang der Neunziger kam der Begriff in den USA auf, zuerst im Silicon Valley: "Start-Up", englisch für "gründen" und "in Gang setzen", stand vor allem für Unternehmensneugründungen im Bereich Internet, Multimedia und Telekommunikation. In Deutschland war die erste Hochphase um das Jahr 2000. Damals noch Exoten, sind Start-ups und ihr Umfeld inzwischen zur Normalität geworden. Zur Finanzierung gibt es Risikokapitalgeber (Venture-Capital) und Business Angels, in Inkubatoren (Brutkästen) reifen die neuen Firmen heran.

Was macht ein Start-up aus?

Doch nicht jedes neu gegründete Unternehmen ist ein Start-up. Laut Start-up-Monitor 2017 des Bundesverbands Deutscher Start-ups sind diese Unternehmen

  • jünger als zehn Jahre

  • in ihrer Technologie und/oder ihrem Geschäftsmodell (hoch) innovativ

  • und sie weisen ein signifikantes Mitarbeiter- und/oder Umsatzwachstum auf (oder streben es an).

Rund sechs tausend Start-ups gibt es in Deutschland. Die genaue Zahl kennt niemand. An den Interviews zum Start-up-Monitor 2017 haben sich 1.837 Firmen beteiligt, die 4.245 Gründer und 19.913 Mitarbeiter repräsentieren.

Die meisten zieht es nach Berlin

Klarer ist, wohin es Start-ups in Deutschland räumlich zieht: Die meisten Technologie-Gründer sitzen demnach in Berlin (17 Prozent). Es folgt das Rhein-Ruhrgebiet mit rund elf Prozent; danach folgen Stuttgart-Karlsruhe, München, Hannover-Oldenburg und Hamburg mit jeweils sechs Prozent.

So unterschiedlich ihre Heimat, so einig sind sich Start-up-Gründer in ihren Unternehmenszielen: Sie wollen möglichst schnell ein neues "Einhorn" ("Unicorn") werden - ein Unternehmen mit einer Marktbewertung, vor einem Börsengang oder dem Verkauf von über einer Milliarde US-Dollar.

174 Einhörner

Laut dem Wirtschaftsmagazin "Fortune" gab es Mitte 2016 weltweit 174 Einhorn-Start-ups. In Deutschland gehören dazu etwa Hello Fresh, Home 24 und Delivery Hero. Bevor sie an die Börse gingen oder verkauft wurden, waren auch Zalando, Rocket Internet und TeamViewer dabei.

Die erfolgreichen Start-ups haben laut Experten folgendes gemeinsam:

  • fehlende Eitelkeit

  • konsequente Ausrichtung auf den Kundennutzen

  • Geradlinigkeit durch eine Vision und klare Ziele

  • die Unerschrockenheit, alte Wege zu verlassen

  • den Blick über den Tellerrand

  • eine agile IT, die Geschwindigkeit und Innovation ermöglicht

Wer als Unternehmen dem Erfolg dieser Start-ups nacheifern möchte, sollte ebenfalls versuchen, eine funktionierende, unternehmenseigene, Innovationskultur aufzubauen. Dabei gilt es, unnötige Komplexität zu vermeiden, übergreifende Ideen zuzulassen, und das Auf-den-Kopf-Stellen von Glaubenssätzen und Wirtschaftstraditionen zum Prinzip zu machen.

Geschäftsmodelle zerstören

Besonders erfolgreich sind Unternehmen, die bestehende Geschäftsmodelle durch Disruption (englisch: "zerstören", "unterbrechen") verändern können. Bestehende, traditionelle Geschäftsmodelle, Produkte, Technologien oder Dienstleistungen werden hier von Neuem abgelöst und teilweise sogar vollständig verdrängt. Dabei kann ein gesamter Markt durch eine stark wachsende technische Innovation völlig zerschlagen werden.

Was können KMUs lernen?

Kleine und mittlere Unternehmen können von den technologischen Aufsteigern vor allem eines lernen: Dinge nicht zu lange abzuwägen, sondern sie einfach auszuprobieren. Sie sollten Grenzen überwinden und den ständigen Austausch über alle Fach- und Branchenränder hinweg organisieren. Dabei ist eine wertschätzende Kommunikationskultur wichtig.

DAX-Konzerne gründen selbst

Fast alle großen DAX-Firmen haben mittlerweile selbst technologieaffine Ableger, Labore und Start-up-Brutkästen gegründet, um in der Entwicklung von Ideen noch schneller zu werden. So betreibt die Deutsche Telekom den hub:raum, die Deutsche Bahn experimentiert in der DB Mindbox, BMW hat die Start-up Garage, der Reisekonzern TUI AG arbeitet im Co-Working-Space Modul 57, und Volkswagen forscht im Volkswagen Group Future Center Europe. Und das ist nur ein kleiner Ausschnitt aller Aktivitäten in diese Richtung.

Weitere Informationen zum Download

Wer noch mehr erfahren möchte, was erfolgreiche Start-ups auszeichnet und was andere Unternehmen von ihnen lernen können, der kann sich hier das Whitepaper "Erfolgreiche Start-ups und innovative Geschäftsideen - So machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft" herunterladen.

Dort werden auch die nach Meinung der Autoren fünf besten deutschen Erfindungen/Innovationen der letzten fünf Jahre vorgestellt. Wer für seine eigenen innovativen Projekte personelle Unterstützung benötigt, findet freie Entwickler und selbstständige IT-Experten in darauf spezialisierten Börsen im Internet, etwa bei dem Freelancer Portal GULP Direkt.