Der aktuelle Stand

Wie O2 sein LTE-Mobilfunknetz ausbaut

06.10.2020
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
O2 hat bis Ende September 2020 5089 neue LTE-Stationen errichtet. So geht der 4G-Ausbau bis Ende 2020 weiter.

Telefónica Deutschland/Germany hat sein LTE-Netz weiter ausgebaut und damit die Vorgaben der Bundesnetzagentur vorerst erfüllt. Denn Telefónica Deutschland hat fristgerecht zum 30. September 2020 das zweite Zwischenziel erreicht, das die Bundesnetzagentur (BNetzA) für das nachträgliche (!) Erfüllen der Versorgungsauflage aus der Frequenzauktion 2015 vorgegeben hatte.

LTE-Mobilfunknetz von O2: Der aktuelle Stand
LTE-Mobilfunknetz von O2: Der aktuelle Stand
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Insgesamt hat O2 laut eigenen Angaben seit Beginn des Jahres 2020 5089 neue 4G-Stationen errichtet. Bis zum Endziel, das die Bundesnetzagentur vorgegeben hat, ist aber noch eine ordentliche Strecke des Weges zurückzulegen. Denn die Gesamtvorgabe bis Ende 2020 lautet: 7600 4G-Stationen.

Mit dem zweiten Meilenstein hat O2 erst 65 Prozent der von der Bundesnetzagentur bis Ende 2020 geforderten Stationen erreicht. Das Unternehmen versorgt jetzt bundesweit rund 95 Prozent der Bevölkerung mit 4G. Ende 2020 sollen es mit den dann vorhandenen 7600 4G-Stationen 98 Prozent der Haushalte sein.

Neben der Erschließung des ländlichen Raumes – bisher ein traditioneller Schwachpunkt des O2-Netzes - sieht sich O2 bei der LTE-Versorgung entlang der Verkehrswege mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert. Diese betreffen zum Beispiel das Erschließen möglicher Standorte, das Berücksichtigen von Naturschutzvorgaben sowie die Koordination mit anderen Beteiligten aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft. So muss sich Telefónica Deutschland zum Beispiel intensiv mit den Bahngesellschaften austauschen.

Ganz freiwillig treibt Telefónica Deutschland den Ausbau seines LTE-Netzes allerdings nicht voran. Denn die Bundesnetzagentur macht dafür genau Vorgaben, die O2 in der Vergangenheit eben nicht immer eingehalten hat. Telefónica Deutschland musste deshalb um eine Fristverlängerung für den Ausbau bitten.

Doch mittlerweile kommt O2 offensichtlich gut voran. Die O2-Kunden und die Nutzer von anderen Anbietern wie zum Beispiel Tchibo, die ebenfalls das O2-Mobilfunknetz verwenden, wird es freuen. (PC-Welt)