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Microsoft Azure

Wie mittelständische Unternehmen ein effizientes Rechenzentrum erhalten

09.07.2021
Microsoft bietet Automatisierungsmöglichkeiten, die den Cloud-Betrieb auf eine neue Ebene heben. Auch für mittelständische Unternehmen. Doch wie können sie sich diesen Erfahrungsschatz zunutze machen?
Auch in mittleren Unternehmen entscheidet das Datenmanagement über den Erfolg im Wettbewerb. Wer sich helfen lässt, hat mehr Zeit fürs Wesentliche.
Auch in mittleren Unternehmen entscheidet das Datenmanagement über den Erfolg im Wettbewerb. Wer sich helfen lässt, hat mehr Zeit fürs Wesentliche.
Foto: AZ Images - shutterstock.com

Office 365 war oft der Einstieg in eine Cloud-Reise. Darauf aufbauend haben kleine und mittlere Unternehmen auch ihre Windows-Server-Systeme mit Active Directory und Datenbanken aus der Microsoft-Welt nach Azure migriert. Microsoft-Anwendungen lassen sich einfach am besten in einer Microsoft-Cloud betreiben.

Auch wenn damit die Cloud-Infrastruktur aus einer Hand kommt: Die Migration von vielen Lösungen erhöht immer merklich die Komplexität der IT-Infrastruktur, und der Management-Aufwand steigt. Dass viele Unternehmen damit kämpfen, zeigt sich in einem Trend zur Repatriierung: Immer mehr CIOs planen, Workloads aus der Public Cloud ins lokale Rechenzentrum zurückzuholen.

Dabei eröffnet eine Public Cloud gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen die Chance, eine Infrastruktur zu beziehen, wie sie vormals nur in Rechenzentren von Konzernen zur Verfügung stand. Diese Rechenzentren werden von Experten betreut, welche langjährige Erfahrung im Betrieb komplexer IT-Infrastrukturen haben und die Kunst der Automatisierung gekonnt beherrschen.

Genau das trifft auch auf die Experten in den Rechenzentren der Azure-Cloud zu. Sie haben Tools und Automatisierungsmöglichkeiten entwickelt, mit denen alle Unternehmen den Cloud-Betrieb auf eine neue Ebene heben können. Mit diesen Möglichkeiten lassen sich die zwei größten Herausforderungen im Cloud-Betrieb gezielt angehen.

Herausforderung Nr. 1: das Kostenmanagement

Die Annahme, Cloud-Computing sei stets günstiger als eigene Systeme, stimmt so nicht. Immer mehr CIOs machen die Erfahrung, dass die Einführung von Cloud Computing ihre IT-Budgets nach oben treibt. Darum planen sie, wie bereits erwähnt, Workloads aus der Public Cloud ins lokale Rechenzentrum zurückzuholen.

Dabei bieten sich mittlerweile interessante Tools in Azure an, die kontinuierlich die Cloud monitoren und es ermöglichen, die Nutzung ständig anzupassen. Beim Rightsizing beispielsweise wird überprüft, wie stark Systeme in den vergangenen 30 Tagen ausgelastet waren. So lassen sich Systeme identifizieren, die überdimensioniert sind, und Unternehmen können bei Bedarf auf eine kleinere virtuelle Maschine wechseln.

Herausforderung Nr. 2: sicherer und gesetzeskonformer Cloud-Betrieb

Hinterlassene Server, die nach einem Testprojekt stehen bleiben, oder fehlerhaft konfigurierte Cloud-Server untergraben jedes Sicherheitskonzept. Vielen IT-Teams fehlen jedoch die Monitoring-Tools und das Know-how, diese Lücken zu erkennen und zu schließen.

Transparente Sicherheitsarchitekturen in der Cloud: Mit Multi-Faktor-Authentifizierung und anderen Tools lassen sich Security-Lücken schnell schließen.
Transparente Sicherheitsarchitekturen in der Cloud: Mit Multi-Faktor-Authentifizierung und anderen Tools lassen sich Security-Lücken schnell schließen.
Foto: ZozerEblola - shutterstock.com

Die Sicherheitslösungen aus der Azure-Cloud können die Nutzung aller IT-Services exakt monitoren - auch der Services im eigenen Rechenzentrum. Die Tools erkennen Anomalien im Nutzungsverhalten und warnen bei Konfigurationsfehlern. Und sie fahren automatisch Backups.

Darüber hinaus bietet Azure transparente Sicherheitsarchitekturen und zahlreiche Best-Practice-Ansätze. Ein Beispiel dafür ist die Multi-Faktor-Authentifizierung. Wird sie beim Anlegen eines Users nicht eingerichtet, erscheint ein Warnhinweis - so lange, bis eine Authentifizierung eingerichtet ist. So können IT-Administratoren auch bei Services, die neu für sie sind, schnell potenzielle Sicherheitslücken erkennen und schließen.

Best-Practices aus Millionen von Betriebsstunden

Basis für all diese Cloud-Werkzeuge ist die Erfahrung, die Microsoft im Azure-Betrieb gesammelt hat. Allein im Bereich Security investiert Microsoft jährlich rund eine Milliarde US-Dollar für Forschung und Entwicklung, und über 3.500 Entwickler sind bei Microsoft auf diesem Gebiet tätig.

Einige Experten gehen mittlerweile sogar so weit und empfehlen, Sicherheits-Tools aus der Public Cloud würden zu jeder umfassenden IT-Sicherheitsstrategie gehören. Die Tools aus Azure seien weitaus flexibler zu handhaben als vormals On-Premises-Lösungen, und sie wären auch relativ günstig. Die Argumente dafür lernen Sie in diesem Beitrag kennen. (Link auf Beitrag Cloud-Sicherheit 1).

Den Erfahrungsschatz aus der Cloud heben

All diese Cloud-Tools stehen natürlich auch mittelständischen Unternehmen offen. "Aber die ressourcenschwachen IT-Abteilungen des Mittelstands sind oft damit überfordert, solch komplexe Managementaufgaben zu lösen", sagt Tillmann Rehfeldt, Service Owner Microsoft Azure MSP bei Bechtle. "Das ist nur mit umfassenden und automatisierten Tools effizient möglich."

Rehfeldt gehört zu einem Team von über 200 zertifizierten Azure-Experten bei Bechtle, und er spricht aus Erfahrung: "Wir setzen die Azure-Plattform seit Jahren für unzählige Kunden ein," erzählt der Cloud-Experte. "Mittlerweile haben unsere Services einen so hohen Automatisierungsgrad erreicht, dass wir daraus einen Cloud-Operations-Service entwickelt haben, der sich speziell an KMUs richtet."

Mit ihrem Service "Bechtle Azure Operations" betreiben die Bechtle-Experten die Azure-Plattform ihrer Kunden rund um die Uhr nach modernsten Methoden und Sicherheitsstandards. Die Unternehmen müssen keine Mitarbeiter im Bereich Azure ausbilden oder Experten einstellen. "Sie müssen vielleicht ihr Provider Management erweitern," erläutert Rehfeldt. "Aber dafür können sie sich auf ihr Kerngeschäft und ihre Fachanwendungen konzentrieren."

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Ein integriertes Kostenmanagement überwacht kontinuierlich die Cloudressourcen und optimiert sie so gut, dass sich die monatlichen Betriebskosten oft deutlich reduzieren. "Durch ihren hohen Automatisierungsgrad können wir unseren Service zu einem sehr guten Preis anbieten," erläutert Rehfeldt.

Ein weiterer Hebel ist die Laufzeit der Cloud-Systeme. Kann sich ein Unternehmen für eine Abnahme von drei Jahren festlegen, lassen sich bis zu 70 Prozent einsparen, wenn es auf solche Reserved Instances setzt. "Rechnen wir unsere Kosten dann gegen die Ersparnisse auf, reduzieren sich die Betriebskosten unter dem Strich um bis zu 40 Prozent. Kunden bekommen also unseren Service, sparen aber trotzdem", so Rehfeldt.

Kunden bestätigen den Nutzen

Dieser Bechtle-Service wird von mittelständischen Unternehmen bereits genutzt. Vor dessen Einsatz steht in der Regel eine genaue Analyse der Bestandsumgebung und eine Überprüfung der Richtlinien des jeweiligen Unternehmens. Die Ergebnisse daraus schaffen die Grundlage für ein Betriebskonzept, nach dem Bechtle dann die Azure-Plattform rund um die Uhr betreiben kann. Dabei werden auch die Betriebskosten kontinuierlich optimiert. Das Feedback der Kunden zeugt davon, dass diese Vorgehensweise ihre Kosten senkt und ihnen zugleich mehr Transparenz bietet.

Cases wie diese (hier ein Beispiel aus der Praxis) zeigen: Nicht nur Microsoft hat viel Erfahrung im Cloud-Betrieb. Auch Bechtle arbeitet bereits seit Jahren erfolgreich an Services für die Azure-Plattform. Nutzen Unternehmen diese doppelte Expertise, können sie sich sicher sein, dass sie von den ganzen Vorteilen der Cloud wie Digitalisierungschancen und Schnelligkeit profitieren können

Hier erfahren Sie mehr darüber, wie Sie sich dabei auf Ihr Kerngeschäft und Ihre Fachanwendungen konzentrieren können:

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