Webcast

Wie der Anlagenbauer Linck sein Storage modernisiert

28.03.2018
Anzeige  Der Hersteller von Sägewerksanlagen Linck steigt auf Flash-Speicher um. Ein Webcast der Computerwoche skizziert den Anwendungsfall.
Die Storage-Architektur steht im Mittelpunkt der IT-Modernisierung.
Die Storage-Architektur steht im Mittelpunkt der IT-Modernisierung.
Foto: Timofeev Vladimir - shutterstock.com

Das 300-Mann-Unternehmen Linck aus Oberkirch ist nach eigenen Angaben Europas größter Hersteller von Sägewerksanlagen. Wie die Firma ihre Storage-Architektur erneuert, zeigt ein Webcast der Computerwoche.

IT-Leiter Tadeusz Turek und Benno Haas, verantwortlich für die Netzwerk-Umgebung, sprechen über den Leistungssprung, den sie mit einem All-Flash-Storage-Cluster erzielen konnten. Wie alle anderen Unternehmen auch zielt Linck auf mehr Performance und weniger Kosten ab. Turek und Haas diskutieren mit Stefan Roth, Head of Storage Business Central Europe bei Fujitsu. Fachjournalist Sven Hansel moderiert den Webcast.

Fujitsu-Manager Roth will den Mega-Trend Digitalisierung ganz handfest verstanden wissen. Bei allem Gerede über das selbstfahrende Auto sieht er Storage als Kernbaustein der IT. Denn das ist "dort, wo die Informationen wohnen", und damit das Wichtigste im Unternehmen. Daten verlieren nicht ihren Wert, sobald sie älter werden. "Wir verzeichnen ein Datenwachstum zwischen 30 und 40 Prozent im Jahr, da muss man die Kosten im Blick haben", weiß Roth.

"Die Kunden wollen wissen, dass sie ihre Projekte sicher umsetzen können"

Auch Turek denkt bei Digitalisierung nicht an das selbstfahrende Auto. "Wir sind in einer anderen Branche tätig", schmunzelt er. Linck stellt Sägewerke für Kunden überall auf der Welt her, und diese Kunden verlangen überall auf der Welt vor allem Eines: Sicherheit. Das bezieht der IT-Leiter nicht nur auf die Sicherheit von Daten. "Die Kunden wollen wissen, dass sie ihre Projekte sicher umsetzen können", sagt er, "wir müssen Ersatzteile jahrelang liefern können und Ähnliches."

Damit sieht sich auch er als Mittelständler heute als datengetriebenes Unternehmen: "Es geht nicht mehr anders." Mit Fujitsu arbeitet er seit einigen Jahren zusammen, zunächst im Bereich Server, dann auch beim Backup-System. Seine Anforderungen an den Provider. "Man muss auf Augenhöhe zusammenarbeiten können, und die Wege beim Support müssen kurz sein."

System-Administrator Haas führt aus: "Wir sind von acht HP-Servern auf vier Fujitsu-Server runtergegangen und haben damit schon Geschwindigkeitsverbesserungen erzielt." In Sachen Backup wollten sie die Funktionalitäten auch im VMware nutzen und haben sich für CS800 entschieden. Seine Erfahrung: "Jetzt weiß ich am Samstag Abend, dass alles durch ist!" Zuvor standen manchmal Montags noch Jobs an.

Flash - und Sichern auf Bändern

Rund ein Jahr nach dem Abschluss der CS 800 stand der Wechsel des Online-Storage an, weil der Vertrag auslief. Linck wechselte auf das Eternus AF-System. Das Umsetzen des Projektes war einfach, erzählt Haas. Die Installation von der AF 250 sei "in anderthalb Tagen erledigt" gewesen. Die Daten-Migration erfolgte am Wochenende. Der System-Administrator fügt an: "Wir sichern auch noch zusätzlich auf Bändern, ich bin da alte Schule!"

Stichwort Funktionalitäten: Bei Linck braucht man keinen Schnickschnack. "Lieber habe ich weniger Funktionalitäten - aber die sind gut zu bedienen", stellt Haas klar. Dabei heißt "gut zu bedienen" intuitiv. Mit einheitlicher Oberfläche. Kundenorientiert eben.

Das entspricht auch Tureks Mentalität: "Wichtig ist, dass sie im Fall eines Problems jemanden am Telefon haben, und sie können einfach über das Menü laufen, weil es Schritt für Schritt logisch aufgebaut ist", sagt er. Und: "Als Mittelständler braucht man einen Partner, der einen darin berät, wie man das System aufbauen kann."

Eine Technik, die auch übermorgen noch gilt

Der IT-Leiter denkt bereits an das nächste Projekt: Er will die CAD-Arbeitsplätze virtualisieren. "Möglicherweise auch mit Fujitsu", überlegt er. Vor allem soll die Bedienung für alle Anwender einfach sein. Eines steht für ihn jedenfalls fest: "Ein Mittelständler hat keine Drei- oder Fünfjahres-Zyklen, sondern etwas längere. Und deshalb braucht man eine Technik, die auch Übermorgen noch gilt!"

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