Künstliche Intelligenz in der Praxis

Wie Bundeswehr und BWI von KI profitieren

10.02.2020
Anzeige  Als Digitalisierungspartner der Bundeswehr befasst sich die BWI GmbH mit Potenzialen und Problemen von Künstlicher Intelligenz (KI). Drei Anwendungsfälle in den Bereichen IT-Sicherheit, Application Management und IT-Betrieb zeigen, welche Rollen KI-basierte Technologien schon jetzt bei dem Unternehmen und ihren Kunden spielen.
KI bietet vielfältige Einsatzfelder und viel Potenzial
KI bietet vielfältige Einsatzfelder und viel Potenzial
Foto: Rimon - Shutterstock.com

KI kann selbstständig Rückschlüsse aus Daten ziehen, Vorhersagen treffen, Entscheidungen unterstützen, Sprachen verstehen und vieles mehr. Selbstlernende Systeme können Menschen entlasten, die sich auf wichtige Kernaufgaben konzentrieren können. Künstliche Intelligenz wird unsere Welt nachhaltiger verändern als das Internet. Dieser Auffassung sind knapp zwei Drittel der CEOs weltweit. Das zeigt der "Global CEO Survey 2019", für den PricewaterhouseCoopers (PwC) 1.300 Topmanager aus 91 Ländern befragte. 22 Prozent der deutschen Unternehmen gehen zugleich davon aus, dass große Wissenslücken beim KI-Know-how bestehen. Es fehlt an Fachkräften und das bremst die Entwicklung von künstlicher Intelligenz aus, wie die KI-Studie 2019 von Deloitte Analytics hervorhebt. Die Konsequenz: Unternehmen müssen eigene Kompetenzen aufbauen und frühzeitig in die fachliche Ausbildung ihrer Mitarbeiter investieren.

KI bietet vielfältige Einsatzfelder und viel Potenzial

Bei der Bundeswehr ist KI weit mehr als graue Theorie. Sie beschäftigt sich bereits intensiv mit der Technologie. An ihrer Seite steht die BWI. In verschiedenen Projekten loten die beiden Partner die Vorteile von KI bei der Datenanalyse, Prozessautomatisierung und dem Management von Anwendungen aus. Die Experten erproben dabei das Praxispotenzial von künstlicher Intelligenz und bauen Know-how für die Aus- und Weiterbildung auf.

Gefahren erkennen - in der virtuellen wie realen Welt

Ein Beispiel für den Einsatz von KI bei den deutschen Streitkräften ist das Gemeinsame Lagezentrum Cyber- und Informationsraum (GLZ CIR). Hier arbeiten Experten daran, militärische Lagebilder zu erstellen, die alle relevanten Aspekte des Cyber- und Informationsumfelds betrachten und in einen Zusammenhang bringen.

Hierbei kommen auch KI-basierte Analyseverfahren zum Einsatz, die sie dabei unterstützen: Sie sammeln strukturierte und unstrukturierte Daten aus verschiedenen Quellen der Bundeswehr, aber auch aus öffentlich zugänglichen Informationen, wie sie im Internet verfügbar sind. Seit 2018 betreut die BWI im Auftrag der Bundeswehr das GLZ CIR.

Das aus diesem Engagement resultierende Service Package "Data Analytics" mit den drei Services Data Analytics Platform, Data Mining und Machine Learning ist seit Ende letzen Jahres Teil des Leistungsportfolios der BWI.

Für mehr IT-Sicherheit: KI im Application-Management

Nutzen bringt KI auch beim Managen der vielen Anwendungen, die die BWI für die Bundeswehr betreut und betreibt. Applikationen stellen ein erhöhtes IT-Sicherheitsrisiko dar, wenn ihr Stand veraltet ist oder ihr Lebenszyklus endet. Informationen zu Updates und Supportende automatisiert bereitzustellen, reduziert die Risiken von Sicherheitslücken, die durch veraltete oder nicht mehr unterstützte Software entstehen.

Das soll künftig die "Cognitive Technology Roadmap" übernehmen, eine weitere experimentelle KI-Lösung der BWI, die Dienste aus dem Service Package "Data Analytics" nutzt. Sie sucht im Web nach Versions- und Lebenszyklusinformationen zu Anwendungen und ergänzt Herstellerangaben. Die KI-Lösung führt alle Daten zusammen und visualisiert sie grafisch in einem Dashboard, um das Management der Anwendungen zu vereinfachen und den Grundschutz der IT zu erhöhen. So sind die Verantwortlichen stets im Bilde.

Durch proaktives Monitoring den RZ-Betrieb optimieren

Ein weiteres KI-Vorhaben des IT-Systemhauses ist "Automated Smart Performance Evaluation". Bei dem Experiment untersucht die BWI, ob und wie sich Anomalien in Rechenzentren automatisiert identifizieren und sich so Auslastung und Betrieb von Servern verbessern lassen.

Bislang können Leistungsengpässe, Performance-Einbußen und Ausfälle nur von Spezialisten in den Rechenzentren, also von Menschen, situativ-reaktiv behoben werden. Voraussagen können nur begrenzt und nur auf Basis von aufwendigen Analysen getroffen werden. Das soll sich mithilfe von KI ändern. Zudem soll sie Experten in der täglichen Arbeit entlastet. Den so gewonnenen Freiraum könnten sie künftig nutzen, um Maschinen zu trainieren und die trainierten Modelle zu bewerten. Ein für die BWI nicht unerheblicher Nebeneffekt solcher KI-Experimente: Die Fähigkeiten des maschinellen Lernens werden erprobt, um Kompetenzen im Unternehmen aufzubauen.

Was KI-Experten und IT-Talente bei der BWI erwartet

Die Anwendungsfälle zeigen: Rund um den KI-Einsatz bei der Bundeswehr sind die Aufgaben und technischen Lösungen der BWI ebenso vielfältig wie spannend. Nicht zuletzt, weil das Unternehmen durch Projekte und Experimente Know-how für die IT von morgen aufbaut. Davon könnten beispielsweise auch Bundesbehörden profitieren.

Wer diese Zukunft aktiv mitgestalten möchte, ist bei der BWI herzlich willkommen. Mehr Informationen über das Top-10-IT-Unternehmen mit seinen deutschlandweit über 40 Standorten und die Möglichkeit zur Bewerbung finden Sie hier:

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