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Werden Cobalts Server "solarisiert"?

02.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Es hat den Anschein, als werde Sun Microsystems nach der Übernahme von Cobalt Networks (Computerwoche.de berichtete) das Open-Source-Unix Linux als Betriebssystem von dessen Appliance-Servern verbannen und durch das hauseigene Solaris ersetzen. "Computerwire" zitiert Andy Ingram, Vice President für das Solaris-Marketing, mit der Aussage: "Die Cobalt-Geräte sind echte Appliances. Da kümmert sich keiner ums Betriebssystem. Wenn wir auf Solaris umsteigen, ist das den Anwendern egal. Wir können es uns nicht leisten, zwei Betriebssysteme zu pflegen." Offiziell hält sich die McNealy-Company in Sachen Cobalt allerdings vorerst noch bedeckt. Dazu ist sie aufgrund der so

genannten Quiet Period im Zuge der laufenden Akquisition auch verpflichtet.