Von Brötchenverdienern und Schatzjägern

Welcher Job-Typ sind Sie?

27.06.2009
Von 
Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting sowie Social Media im Berufsleben.

"Für Unternehmen ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gut, zu wissen, wie die eigenen Mitarbeiter, aber auch Bewerber ihre eigene Karriere einschätzen. Eine Kategorisierung, die auf Basis einer demografischen Erhebung entstanden ist, kann dabei helfen", wirbt Stepstone-Vorstand Wolfgang Bruhn. Flexibilität und Work-Life-Balance spielten gerade bei berufserfahrenen Fachkräften eine große Rolle.

So bringen Sie Ihre Karriere in Schwung

Was bedeutet das nun für Arbeitnehmer, die derzeit fürchten, ihren Job zu verlieren? Auf Basis der Umfrageergebnisse hat Stepstone fünf Tipps zusammengestellt, die dabei helfen können, die Karriere voranzubringen - auch und gerade jetzt.

  1. Flexibilität zeigen - denn: 36 Prozent der internationalen Arbeitgeber möchten die Arbeitszeit flexibler gestalten, um Geld zu sparen. Dies bedeutet große Karrierechancen für Lebensgenießer und unabhängige Routiniers.

  2. Eine internationale Karriere anstreben - denn: 36 Prozent der internationalen Unternehmen möchten Mitarbeiter ins Ausland versetzen, um sie nicht komplett zu verlieren. Dies bedeutet gute Perspektiven für Schatzjäger und Gipfelstürmer.

  3. Willen zur Weiterbildung zeigen - denn: Beinahe 60 Prozent der Arbeitnehmer wollen ihre Wissenslücken in diesem Jahr schließen und planen nicht, die Firma zu wechseln. Dies birgt große Chancen für Gipfelstürmer, die sowieso an diesen Themen interessiert sind. Zudem: Um gute Mitarbeiter zu halten, setzen viele Unternehmen derzeit auf eine Verbesserung ihrer Weiterbildungsangebote (47 Prozent) sowie auf den Ausbau der internen Aufstiegsmöglichkeiten (58 Prozent).

  4. Über den Tellerrand schauen - denn: Auch für den Fall, dass der eigene Job in Gefahr ist, gilt es, gezielt auf Stellenangebote von Mitbewerbern des bisherigen Arbeitgebers zu achten. Hintergrund: 27 Prozent der Unternehmen sagen, dass sie gezielt nach entlassenen Mitarbeitern der Konkurrenz suchen.

  5. Kompromisse eingehen - denn: 40 Prozent der Arbeitnehmer erwarten derzeit geringe Gehaltserhöhungen, 23 Prozent rechnen mit gar keiner Erhöhung ihrer Bezüge. Stattdessen sollten Mitarbeiter flexible Arbeitszeiten oder Weiterbildungen in ihren Mitarbeitergesprächen einfordern. Hier werden sie eher auf offene Ohren stoßen.