RACKSPACE. ZERTIFIZIERT FÜR DIE VERWALTUNG DER FÜHRENDEN CLOUDS. WEIL DER STANDARD NICHT FÜR ALLE PASST.

Cloud-Varianten im Überblick

Welche Cloud für welchen Workload?

17.01.2018
Von Peter Jaitner
Beim Cloud Computing greifen Firmen längst auf ganz unterschiedliche Betriebsmodelle zurück – je nachdem ob etwa Geschwindigkeit, Flexibilität, Sicherheit oder Kosteneffizienz beim Einsatz einer Lösung im Vordergrund stehen. Ob Private/, Public Cloud oder traditionelles Betriebsmodell, als Kombination zu Hybrid oder Multi-Cloud – jede Variante hat ihre ganz eigene Daseinsberechtigung.

Cloud-Services haben das Paradigma beim Outsourcing von Managed Services grundlegend verändert. Heute nutzen mittelständische und große Unternehmen durchschnittlich bereits zwei Private und zwei Public Clouds sowie weitere vier im Testbetrieb, wie eine repräsentative Umfrage der Cloud Management Plattform RightScale unter IT-Verantwortlichen ergab. Die einzelnen Cloud Varianten unterscheiden sich in ihren Merkmalen und Eigenschaften dabei teilweise deutlich voneinander.

Grundsätzlich weisen die unterschiedlichen Cloud-Varianten Private- und Public Cloud, durch ihre individuelle Skalierbarkeit von Server-Space und Rechenleistung eine damit gegenüber In-House-Serverlösungen hohe Flexibilität und weit attraktivere Kostenstruktur auf. Die Kombinationen der Modelle verschiedener Ausprägungen werden als Hybrid oder Multi-Cloud bezeichnet. Insbesondere der stark nachfrageabhängige Online-Handel kann seine IT-Kapazitäten damit bedarfsgenau anpassen und den Cashflow optimieren.

Noch mehr Flexibilität mit der Public Cloud

Die Situation auf dem hiesigen Markt ist neben der zunehmenden Anzahl von Unternehmen, die Clouds nutzen, allerdings auch dadurch gekennzeichnet, dass diese aus verschiedenen Gründen gleichzeitig mit mehreren Varianten und Providern operieren. Maßgeblich dafür verantwortlich sind unterschiedliche Profile der Cloud-Ausprägungen in den Kategorien Kosten, Konfigurierbarkeit, Performance, Skalierbarkeit (Flexibilität), Wartung/Support und der Sicherheit.

Während eine Private Cloud gegenüber einer auf einem dedizierten Server basierten Lösung voll skalierbar ist und zudem je nach Anforderungsfokus entweder on- oder off-premise laufen kann, bietet die Public Cloud eine bessere Flexibilität durch nutzungsabhängige Kosten, sowie eine extrem hohe Skalierbarkeit. Da Daten und Programme im Rechenzentrum des Anbieters liegen, ist sie für besonders sicherheitsrelevante Anwendungen weniger geeignet.

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Vorteile aller Betriebsmodelle ausschöpfen mit Multi-Cloud-Ansatz

Die Hybrid Cloud vereint als "Best-of-two-Worlds"-Lösung die jeweiligen Vorteile von Private und Public Cloud in sich und kann sogar einen dedizierten Server integrieren: So bleiben sensible Daten und Anwendungen in der Private Cloud,bei temporären Rechenbedarfsspitzen kann sofort reagiert werden (Cloud Bursting) und bei langfristig gleichbleibenden Workloads setzt man dedizierte Systeme ein.

Die Multi Cloud wiederum kombiniert die Plattformen unterschiedlicher Cloud-Anbieter wie AWS von Amazon, Microsofts Azure, aber auch die Open Stack-. Diese "pragmatische" Variante setzt aufgrund der komplexeren Verwaltung jedoch eine erhöhte In-House IT-Expertise voraus. Rackspace stellt als einziger Anbieter von Managed Services Beratung und Support für alle führenden Cloud-Varianten und -Provider wie Microsoft, Google oder Amazon sowie OpenStack oder VMware zur Verfügung.

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