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Was ist Cloud Computing?

Eric Knorr ist Editor in Chief bei IDG Enterprise
Simon Lohmann ist Volontär bei der IDG Business Media GmbH. Im September 2017 beendete er sein Studium „Medienkommunikation & Journalismus“ an der FHM in Hannover, seit 2015 ist er freier Journalist bei der Macwelt.
Cloud Computing hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt und treibt die Unternehmens-IT mit einer Vielzahl von Services voran. Dieser Artikel erklärt die wichtigsten Begriffe.

Der Ursprung des Cloud-Begriffs ist auf die Angewohnheit zurückzuführen, das Internet innerhalb von Netzwerkdiagrammen als eine Wolke darzustellen. Die populärste Bedeutung von Cloud Computing bezieht sich auf den Betrieb von Workloads wie zum Beispiel Office-Anwendungen in einem kommerziellen Provider-Rechenzentrum - das sogenannte "Public Cloud"-Modell. Zugänglich sind solche Dienste über das Internet. Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure, das CRM-System von Salesforce und die Google Cloud Platform sind prominente Beispiele für dieses Verständnis von Cloud Computing.

Cloud Computing umfasst heute mehr als nur Server- und Storage-Services. Unternehmen profitieren auch von Entwicklungsplattformen, Business-Anwendungen und Security-Diensten.
Cloud Computing umfasst heute mehr als nur Server- und Storage-Services. Unternehmen profitieren auch von Entwicklungsplattformen, Business-Anwendungen und Security-Diensten.
Foto: PureSolution - Shutterstock

Natürlich gibt es auch noch eine präzisere Definition: Technisch gesehen geht es beim Cloud Computing um die Virtualisierung und die zentrale Verwaltung von Data-Center-Ressourcen wie Rechenleistung oder Speicher als softwaredefinierte Pools. Diese Definition beschreibt, wie Public-Cloud-Dienstleister ihre Operationen ausführen. Der entscheidende Vorteil ist die Flexibilität - also die Fähigkeit, Rechen-, Speicher- und Netzwerkressourcen je nach Bedarf auf Workloads anzuwenden und dazu vorgefertigte Dienste in Anspruch zu nehmen.

Aus Kundensicht bietet eine Public Cloud die Möglichkeit, neue Kapazitäten auf Anfrage zu erhalten, ohne in neue Hardware oder Software investieren zu müssen. Stattdessen bezahlen die Kunden bei ihrem Cloud-Provider eine Abonnementgebühr oder ausschließlich für die jeweils genutzten Ressourcen.

Nachdem die Kunden die üblichen Web-Formulare ausgefüllt und Accounts angelegt haben, können sie diverse Funktionen in Anspruch nehmen. Benutzer oder zusätzliche Rechenleistung können bei Bedarf im Nachhinein noch ergänzt werden, letzteres dank sogenannter Auto-Scaling-Features sogar in Echtzeit.

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