Low-Code Development

Was hat Digitalisierung mit Origami zu tun?

13.04.2018
Anzeige  Bei der Kunst des Papierfaltens entsteht mit wenigen Handgriffen ein Kunstwerk. Was das mit Digitalisierung zu tun hat und wie Sie zum Digital-Origami-Ninja werden, zeigt dieser Beitrag.

Das weiße Blatt Papier: In der Popkultur steht es für die Angst vor einem Anfang - etwa, wenn ein Sänger nicht weiß, wie er den Text für seinen nächsten Song darauf bringen soll. Es bietet jedoch auch unendliche Möglichkeiten: Mit wenigen Federstrichen oder Handgriffen wird es zum Kunstwerk.

Für viele Unternehmen ist die Digitalisierung heute so etwas wie dieses weiße Blatt. Sie fragen sich: Wie fange ich an und was mache ich draus? Eine Lösung bieten Low-Code Development Plattformen. Unternehmensanwendungen - vom digitalen Reisekostenantrag bis zur Serviceplattform für Kunden - entstehen damit erstaunlich schnell.

Foto: United Planet

Was ist Low-Code Development?

Low-Code Development Plattformen sind visuelle Entwicklungsumgebungen. Sie verringern den Programmieraufwand und beschleunigen die Erstellung von Unternehmensanwendungen. Dabei verfolgen sie den Ansatz, mit möglichst wenig Arbeit am Quellcode auszukommen.

Um nochmal auf das Origami-Bild zurückzukommen: Es muss nicht erst der Baum gefällt (Programmiersprachen lernen) und Papier geschöpft (die Grundlagen coden) werden. Stattdessen wird gleich "drauflosgefaltet". Bloß, dass dabei kein Kranich rauskommt, sondern man einen Geschäftsprozess digitalisiert und dadurch in der Folge Zeit und Geld spart.

Herkömmliche Entwicklungsansätze können nicht mithalten

Nicht umsonst werden Low-Code Development Plattformen den Marktanalysten von Gartner und Forrester zufolge immer wichtiger: Sie ermöglichen es Unternehmen, benutzerdefinierte Web-Anwendungen sehr schnell zu erstellen und bereitzustellen. Der Bedarf an diesen individuellen Anwendungen wächst stetig. Und das nicht nur in Software-Firmen, sondern in allen Unternehmen, die Geschäftsprozesse durch digitale Abläufe verbessern wollen.

Die Entwicklung und das Deployment der vom Management geforderten Anwendungen hinken jedoch vielerorts weit hinterher. Angesichts der steigenden Nachfrage nach individuellen Lösungen ist klar, dass herkömmliche Entwicklungsansätze nicht mithalten können. Wir brauchen Low-Code Development mehr denn je!

Anwendungen modellieren statt programmieren

Im Zentrum aller Low-Code Plattformen stehen grafische Entwicklungswerkzeuge und Bausteine wie Flussdiagramme und Tabellen. Diese basieren in der Regel auf dem "Drag & Drop"-Prinzip. Hier werden die Business Logik, das Datenbankmodell und schließlich auch die Benutzeroberfläche der Anwendungen modelliert statt programmiert. Unternehmensanwendungen werden dadurch etwa fünf Mal schneller entwickelt als bisher.

Prozesse - Prozesslogik
Prozesse - Prozesslogik
Foto: United Planet

Ein weiteres Anwendungsgebiet gängiger Low-Code Development Plattformen ist das Prozessmanagement oder BPM (= Business Process Management). Mithilfe BPM-basierter Low-Code-Werkzeuge lassen sich Prozesse für die Unternehmensanwendungen erstellen. Unternehmen können so auch komplexe Geschäftsprozesse modellieren und in ihre Anwendungen einbetten.

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