Huawei CloudEngine S12700E

Warum es Zeit für ein neues LAN ist

13.09.2019
Anzeige  Lange wählten Firmen Switches für ihr internes Netzwerk vor allem nach Datendurchsatz und geringen Latenzzeiten für Sprach- und Videoübertragung aus. Nun werden die Karten durch das Zusammenwachsen von Funk- und Ethernet-Netzen sowie die zunehmende Cloud-Nutzung neu verteilt. Dadurch entstehen neue Anforderungen, die ein Umdenken beim Campus-Netzwerk notwendig machen.

Das firmeneigene, interne Netzwerk - auch Campus-Netzwerk genannt - ist nach wie vor das unverzichtbare Rückgrat jeder Firmen-IT. Ohne Netzwerk keine Kommunikation. Allerdings dominierten Mobilität, drahtlose Netzwerke und Cloud Computing die Diskussionen in den vergangenen Jahren. Doch genau weil sich diese Trends weitgehend durchgesetzt haben, rückt jetzt das Campus-Netzwerk jetzt wieder in den Fokus: Es wird gebraucht, damit Firmen von den neuen Möglichkeiten in vollem Umfang profitieren.

Mit den Switches der Reihe CloudEngine S12700E hat Huawei zukunftssichere, flexibel erweiterbare und anpassbare Netzwerkkomponenten für die kommende Wi-Fi-6-Ära vorgestellt.
Mit den Switches der Reihe CloudEngine S12700E hat Huawei zukunftssichere, flexibel erweiterbare und anpassbare Netzwerkkomponenten für die kommende Wi-Fi-6-Ära vorgestellt.
Foto: Huawei

Allerdings geht das nicht mit den herkömmlichen Netzen, wie sie vor zehn oder 15 Jahren aufgebaut und dann lediglich weitergeführt wurden. Diese Netze wurden aus technischer Sicht dafür geschaffen, Datenpakete von A nach B zu transportieren. Das können sie auch hervorragend - allerdings vor allem dann, wenn A und B sich weder bewegen noch ihre Kommunikationsgewohnheiten ändern. Doch heute tun das zumindest Clients ständig. Und Clients sind längst nicht mehr nur der klassische PC, dazu gehören auch IoT-Geräte, Netzwerkkameras, vernetze Maschinen oder Anlagen und vieles mehr - wobei jede Gerätekategorie eigene Anforderungen an das Netzwerk stellt.

Bereit für Wireless first

Verändert hat sich auch, wer das Campus-Netzwerk nutzt. Traditionell sind es die eigenen Mitarbeiter. Heute wollen und müssen Firmen, Universitäten, Schulen, Einkaufszentren, Sportstätten, Kliniken, Konferenz- und Hotelbetriebe und viele andere Hunderten oder gar Tausenden von Nutzern kurzfristig, schnell und sicher eine zuverlässige Verbindung über WLAN bieten.

Hinzu kommt, dass auch klassisch per Kabel angebundene Geräte - etwa Drucker, Kassenterminals oder ähnliches - immer häufiger per WLAN mit dem Firmennetz verbunden werden. Mit dem neuen Standard WiFi-6 (802.11ax), der noch einmal wesentlich höhere Bandbreiten ermöglicht und vor allem eine größere Anzahl gleichzeitiger Nutzer ohne Qualitätseinbußen unterstützt, wird sich diese Entwicklung noch beschleunigen.

Bereit für die Cloud-Nutzung

Huawei erwartet, dass in den nächsten fünf Jahren die Anzahl der Cloud-Anwendungen fünfmal schneller wachsen wird, als die der nicht-Cloud-Applikationen. Zusätzliche Anwendungen in allen Bereichen werden nicht mehr On-premise, sondern in der Cloud betrieben und genutzt. Das hat erhebliche Auswirkungen auf den Datenverkehr innerhalb des Firmennetzwerks. Einzelne Nutzer werden schon bald nicht mehr 10, sondern 50 MBit/s und mehr benötigen. Gleichzeitig sollten die Anwendungen - im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud - zuverlässig Latenzzeiten von höchsten 10 bis 30 Millisekunden bieten, damit sich mit ihnen flüssig arbeiten lässt. All das ist heute schon eine erhebliche Belastung für die Netzwerke - und in Zukunft gar nicht mehr zu bewältigen.

Netzwerkverantwortliche müssen deshalb schon jetzt darüber nachdenken, wie sie ihr Campus-Netzwerk neu konzipieren, um auch künftig zuverlässig und planbar eine hohe Qualität zu gewährleisten. Dieses neue Netzwerk sollte Endgeräten schnellen Zugriff und hohe Datenraten bieten, effiziente Tools für Betrieb und Wartung bereithalten und dank einer offenen Architektur die spätere Weiterentwicklung ermöglichen.

Das Switch-Portfolio von Huawei für die Wi-Fi 6-Ära

Unter Berücksichtigung der oben genannten Trends und Voraussetzungen hat Huawei seine nächste Generation an Core-Switches, die Serie CloudEngine S12700E sowie die CloudEngine S-Series Campus Switches entwickelt. Sie sind darauf ausgelegt, die hohe Zahl an Verbindungen und die hohen Transportgeschwindigkeiten zu liefern, die mit der Einführung von Wi-Fi 6 auf Unternehmen zukommen. Dazu bauen sie auf der Agile Campus Network Solution, dem schon seit 2013 verfügbaren Portfolio von Huawei für Software-Defined Networking (SDN) auf und sind zu dessen Bestandteilen - dem Agile Switch S12700 und dem Agile Controller - rückwärtskompatibel.

Technik der CloudEngine S12700E

Von den Vorgängerprodukten übernimmt CloudEngine S12700E die verteilte Hardware-Architektur, was für hohe Zuverlässigkeit und einen sanften Migrationspfad sorgt. Deutlich leistungsfähiger sind dagegen jedoch die neue Backplane und die Switch Fabric Units (SFUs). Die CloudEngine S12700E bietet so bis zu 288 100-Gigabit-Ethernet-Ports und erreicht eine Bandbreite von bis zu 4.8 TBit/s pro Slot, respektive insgesamt 57.6 TBit/s. Das ist einem aktuellen Bericht der Tolly Group zufolge das Sechsfache des derzeit branchenüblichen. Da sich die SFUs upgraden lassen, bietet die CloudEngine S12700E auch für die nächsten fünf bis zehn Jahre Möglichkeiten zur Kapazitätserweiterung und Investitionssicherheit.

Dazu tragen auch eine neue Switching-Architektur und die "Solar" genannten Halbleiter bei. Damit führt CloudEngine S12700E "Cell Switching" und dynamische Load-Balancing-Algorithmen ein. Sie überwinden die bisherigen Probleme durch Datenstau und Paketverluste bei steigender Last im Netzwerk.

Bildunterschrift: Mit „Cell Switching“ vermeiden die Huawei-Switches der Reihe CloudEngine S12700E bei hohen Nutzerzahlen und hohen Bandbreiten auftretende Netzwerkprobleme und empfehlen sich somit besonders für High-Density-WLAn-Umgebungen.
Bildunterschrift: Mit „Cell Switching“ vermeiden die Huawei-Switches der Reihe CloudEngine S12700E bei hohen Nutzerzahlen und hohen Bandbreiten auftretende Netzwerkprobleme und empfehlen sich somit besonders für High-Density-WLAn-Umgebungen.
Foto: Huawei

Außerdem werden erst so die hohen Zahlen gleichzeitiger Nutzer möglich, denen alle eine hohe Bandbreite zur Verfügung steht: Über CloudEngine S12700E und die integrierte WLAN-AC-Funktionen auf Basis der programmierbaren Solar S-Chips lassen sich bis zu 10.000 Access Points und der gleichzeitige Zugriff von 50.000 Nutzern verwalten. Damit sorgt CloudEngine S12700E für eine echte Konvergenz von drahtlosen und kabelgebunden Netzwerken und steuert im Sinne eines SDN zentral den Datenverkehr, vereinheitlicht das Device Management und vereinheitlicht die Implementierung von Netzwerk Policies.

Informieren Sie sich jetzt, wie Ihr Campus-Netzwerk für die Zukunft aussehen könnte:

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